China: Das "gelbe Gift"ARTE Reportage

30 Min.
Verfügbar vom 17/05/2019 bis 21/12/2021
1992 präsentierte Li Honghzi der chinesischen Öffentlichkeit eine neue spirituelle Praktik: Falung Gong. Inspiriert von den buddhistischen und taoistischen Meistern kombiniert die Disziplin Meditation, Gymnastik, und Spiritualität. In den ersten Jahren unterstützte die kommunistische Staatspartei die neue spirituelle Bewegung. 

Arbeiter, Studenten, alte und junge Leute, Soldaten der Volksarmee und Mitglieder der KP trafen sich in trauter Gemeinsamkeit zu den Übungen in aller Öffentlichkeit.

Als dann aber die Zahl der Anhänger von Falun Gong mit 70 Millionen erstmals die Zahl der Mitglieder der Kommunistischen Partei überschritt, begann der damalige Staatspräsident Jiang Zemin die spirituelle Bewegung als eine bedrohliche Konkurrenz der Partei zu sehen. Die Kampagne der KP gegen Falun Gong als „Sekte“ nahm ihren Lauf, ihrem Gründer Li Honghzi gelang noch die Flucht in die USA. Am 25. Avril 1999 schließlich umzingelten 10.000 Anhänger von Falun Gong in einer friedlichen Demonstration das Regierungsviertel Zhongnanhai in Peking, und da gerieten die politische Verantwortlichen wohl endgültig in Panik. Sie verkündeten öffentlich, die „teuflische Sekte“ Falung Gong „vernichten“ zu wollen. 20 Jahre schon dauert dieser Krieg gegen Millionen von Falun Gong Anhänger in China und inzwischen auch in aller Welt.


  • Regie :
    • François Reinhardt
  • Autor :
    • François Reinhardt
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019