Die Zeit die bleibt

Ausschnitt (3 Min.)

Diagnose: Tumor, unheilbar und das mit 30-Jahren. Romain ist Fotograf und hat nur noch wenige Monate zu leben. "Die Zeit die bleibt" (2004) zeigt den Abschiedsweg eines homosexuellen Fotografen, der beschließt, zurück zu seinen Wurzeln zu kehren. Intime und persönliche Studie über die Schwierigkeiten der Trauer und letzten Momente des Lebens. Regie: François Ozon.

Krebs, unheilbar, und das mit 30 Jahren. Romain hat soeben erfahren, dass ihm nicht mehr viel Zeit bleibt und die Wahrscheinlichkeit einer Heilung gerade einmal bei fünf Prozent liegt. Was nun? Der erfolgreiche homosexuelle Modefotograf muss lernen, sich mit etwas Unfassbarem abzufinden – dem eigenen nahen Tod. Wie man mit solch einer Nachricht am besten umgeht, versucht Romain am eigenen Leib herauszufinden. Zuerst arbeitet er nicht mehr, zieht sich immer mehr zurück, isoliert sich. Doch ist die Einsamkeit wirklich der richtige Weg, wie man seine letzten Tage verbringen möchte? Romain beschließt, alle Orte seiner Kindheit zu besuchen, die er als glückliche Momente abgespeichert hat. Dabei lässt er sein Leben Revue passieren, macht Bekanntschaften und verhilft schlussendlich einem Paar auf dessen Wunsch zu einem Kind, das er als seinen rechtmäßigen Erben einsetzt.

  • Regie :
    • François Ozon
  • Drehbuch :
    • François Ozon
  • Produktion :
    • Fidélité
    • France 2 Cinéma
    • Studiocanal
    • Foz
  • Produzent/-in :
    • Olivier Delbosc
    • Marc Missonnier
  • Kamera :
    • Jeanne Lapoirie
  • Schnitt :
    • Monica Coleman
  • Musik :
    • Arvo Pärt
    • Marc-Antoine Charpentier
  • Mit :
    • Valeria Bruni-Tedeschi (Jany)
    • Jeanne Moreau (Laura)
    • Melvil Poupaud (Romain)
    • Daniel Duval (Vater)
    • Marie Rivière (Mutter)
    • Christian Sengewald (Sasha)
    • Louise-Anne Hippeau (Sophie)
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2004
  • Herkunft :
    • ARTE F