Israel: Die armen AltenARTE Reportage

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25 Min.
Verfügbar vom 05/04/2019 bis 06/04/2022
Zehntausende Rentner müssen in Israel weiter arbeiten, weil ihnen ihre Rente nicht zum Überleben reicht.  Einer von fünf Israelis im Ruhestand lebt unterhalb der Armutsgrenze. Viele müssen deshalb weiter arbeiten, etwa Zeitungen austragen, als Wächter arbeiten oder Taxi fahren. 

Denn obwohl die Wirtschaft in Israel boomt, ist durch die Liberalisierung der Sozialpolitik seit Anfang der 2000er Jahre der Graben zwischen Arm und Reich tiefer geworden. Bei der Gründung Israels war die Idee der sozialen Gerechtigkeit ein Grundpfeiler des neuen Staates, vor allem in den Kibbuz hat sich dieses Ideal bis heute gehalten. Obwohl viele dieser landwirtschaftlichen Produktionsgemeinschaften heute privatisiert sind, leben die Rentner dort, von der Gemeinschaft behütet, noch immer in abgesicherten finanziellen Verhältnissen. Viele junge Leute haben die neue Misere in den Städten erkannt: Sie kämpfen mit verschiedenen Strategien für die armen Alten und beleben auf diese Weise das soziale Erbe der Gründer Israels.


  • Regie :
    • Stéphane Amar
  • Autor :
    • Stéphane Amar
  • Land :
    • Israel
  • Jahr :
    • 2019