"Hippolyte et Aricie" von Jean-Philippe Rameau
Aus der Staatsoper Unter den Linden, Berlin

202 Min.
Verfügbar vom 08/12/2018 bis 07/01/2019
Live verfügbar: ja
Die Begegnung der Ewigen mit den Sterblichen ist oft spannungsreich und wenig vorsehbar. Die beiden Paare in Rameaus Tragédie lyrique – Hippolyte und Aricie, Thésée und Phèdre – erfahren die Macht der Götter am eigenen Leib, durch das Eingreifen von Diana, Jupiter, Pluton und Neptun. Zugleich brechen permanent seelische Regungen aus ihnen hervor, kaum beherrschbare Emotionen, gegen die alle Vernunft nichts auszurichten vermag.
Idylle, Geheimnis und Schrecken walten in gleichem Maße, im Wald, am Meer oder in der Unterwelt. Farbenreich und voller Kontraste ist Rameaus Musik, mit einer Vielzahl an Klängen, Formen und Ausdrucksmomenten. Tiefer Ernst paart sich mit leichtfüßigem Entertainment, lyrische Innerlichkeit mit dramatischen Zuspitzungen – ein Kosmos tut sich auf, der den Schatz der griechischen Mythen ebenso offenbart wie den Zauber des französischen Barock.Mit größtmöglichem musikalischem Formenreichtum, prachtvollen Tanz- und Chorszenen, mit Göttererscheinungen, spektakulären Naturgewalten und Ungeheuern auf der Bühne entführt die französische Barockoper ihre Zuschauer ins Reich des Wunderbaren. 

Zum ersten Mal kommt an der Staatsoper Unter den Linden ein Werk von Jean-Philippe Rameau auf die Bühne – in der Regie von Aletta Collins und unter der musikalischen Leitung von Simon Rattle, der sein Debüt mit dem Freiburger Barockorchester gibt. Als Bühnen- und Kostümbildner sowie Lichtgestalter konnte Ólafur Eliasson gewonnen werden. Die Hauptrollen übernehmen Anna Prohaska, Magdalena Kožená, Reinoud Van Mechelen, Gyula Orendt und Elsa Dreisig.


Foto © Karl und Monika Forster

Mit :

Anna Prohaska (Aricie)
Magdalena Kožená (Phèdre)
Reinoud Van Mechelen (Hippolyte)
Gyula Orendt (Thésée)
Peter Rose (Pluton)

Inszenierung :

Aletta Collins

Dirigent/-in :

Sir Simon Rattle

Orchester :

Freiburger Barockorchester

Chor :

Staatsopernchor

Choreographie :

Aletta Collins

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten :

Ólafur Elíasson

Kostüme :

Ólafur Elíasson

Dramaturgie :

Detlef Giese

Komponist und Autor :

Jean-Philippe Rameau

Land :

Deutschland

Jahr :

2018