Re: Als Azubi ins AuslandVon den europäischen Nachbarn lernen

31 Min.
Verfügbar vom 10/05/2019 bis 07/08/2019
Untertitel für Gehörlose

Für ein Semester in Großbritannien, Spanien oder Frankreich studieren, das gehört dank des Erasmus-Programms der Europäischen Union bei vielen Studierenden in Europa fast schon zum guten Ton. Was viele nicht wissen: Auch Auszubildende können über das Programm die spannenden Unterschiede in Kultur und Arbeit während eines Praktikums im EU-Ausland entdecken. Und die EU bezahlt.

„Re:“ begleitet drei junge Azubis bei ihren Praktika im Ausland. Fabian Walter macht gerade im hessischen Fulda seinen Meister zum Maler- und Farbtechniker. Aber den 20-Jährigen zieht es ins Ausland. Für drei Wochen renoviert er in Metiș, im rumänischen Siebenbürgen, die alte Kirchenburg des Dorfes.
Steinmetzin Hanna Antoni lernt im italienischen Carrara, dem internationalen Zentrum des Marmors, wie man den hochwertigen Naturstein richtig bearbeitet. Und in Dresden versucht der 21-jährige französische Bäckerlehrling Paul Tridon zu lernen, wie deutsches Brot gebacken wird. Und auch, warum es den Einheimischen so gut schmeckt.
Praktische Berufserfahrungen im Ausland werden für alle Berufe - auch nicht-akademische - immer wichtiger und zunehmend auch von den Arbeitgebern erwartet. Dafür gibt es in Europa das Programm Erasmus+. Es gibt Auszubildenden die Möglichkeit, bis zu zwölf Monate in einen ausländischen Betrieb reinzuschnuppern. Die Kosten für Reise, Unterkunft und Verpflegung werden zu rund 80 Prozent aus den EU-Fördertöpfen finanziert. Erasmus+ ist gefragt - bis zum Jahr 2020 werden mehr als vier Millionen Menschen von diesen EU-Mitteln profitieren.
„Re:“ über drei junge Azubis, die mit Hilfe ihrer europäischen Nachbarn ihr Handwerk verbessern wollen, sich im Ausland durch Sprachbarrieren kämpfen und lernen, wie Italiener, Deutsche und Rumänen ticken.


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ZDF