Landschaften mit geheimnisvoller GeschichteDie unterirdischen Wassergrotten von Mexiko

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44 Min.
Verfügbar vom 28/08/2020 bis 02/11/2020

Die 300 km lange Halbinsel Yucatán trennt das Karibische Meer vom Golf von Mexiko. Ihre 2.000 Kalksteinhöhlen, Cenoten genannt, gehören zum UNESCO-Welterbe. Allerdings soll es im dortigen Dschungel insgesamt über 10.000 Cenoten geben. Damit ist Yucatán weltweit die Landschaft mit dem dichtesten Netz solcher Wassergrotten. Schon die Maya verehrten sie als Eingänge zum Totenreich.

Es ist eine Welt aus Licht und Schatten, mit Steinlöchern, deren kristallklares Wasser in der Sonne glitzert. Doch die Wasserlöcher im Karstgestein, Cenoten genannt, sind nur die sichtbare Oberfläche eines unterirdischen Labyrinths, das die gesamte Yucatán-Halbinsel durchzieht. Unter der üppigen Urwalddecke verbirgt sich ein weitläufiges unterirdisches Wassersystem, das vom Wald bis zum Ozean reicht und die Cenoten untereinander verbindet.
Die 300 km lange Halbinsel Yucatán trennt das Karibische Meer vom Golf von Mexiko. Ihre offiziell 2.000 Cenoten gehören zum UNESCO-Welterbe. Allerdings soll es im dortigen Dschungel insgesamt über 10.000 Cenoten geben. Damit ist Yucatán weltweit die Landschaft mit dem dichtesten Netz von Wassergrotten. Schon vor 2.000 Jahren verehrten die Maya die Cenoten als Eingänge zum unterirdischen Totenreich. Für die heutige Forschung sind sie Ausgangspunkt einer Zeitreise in eine Hunderte Jahrmillionen zurückliegende Welt.
Welche geologischen Zufallsverkettungen brachten im tiefsten Dschungel diese Vielzahl an Wassergrotten hervor? Aufschluss bieten Tauchgänge bis zum Grund dieser Höhlen, die nicht nur für die Bevölkerung und die Artenvielfalt von unschätzbarem Wert, sondern auch Fundgruben für alle sind, die einem Stück Menschheits- und Erdgeschichte nachforschen wollen.


  • Regie :
    • Hervé Glabeck, Anaïs Van Ditzhuyzen
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2020
  • Herkunft :
    • ARTE F