„Hira Gasy“ im Musée du Quai Branly - Jacques Chirac

93 Min.
Verfügbar vom 19/11/2018 bis 09/05/2019
Live verfügbar: ja

Gesang, Musik, Tanz, Akrobatik, Vortragskunst und Pantomime: Es gibt wohl keine umfassendere Kunstform als die madagassische Oper. Sie entstand im 18. Jahrhundert in den Hochebenen von Madagaskar und ist im Inselstaat bis heute extrem beliebt. Auf der Bühne des Théâtre Claude Lévi-Strauss erwartet die Zuschauer ein farbenfrohes Spektakel.

Hira Gasy (was wörtlich übersetzt so viel heißt wie „madagassischer Gesang“) ist wie das Land selbst geprägt durch die Migrations- und Kolonialgeschichte Madagaskars. So verbindet die madagassische Oper Inseltraditionen mit europäischen Einflüssen, zum Beispiel in den verwendeten Kostümen und Instrumenten, die von den Kolonialherren übernommen wurden. Die dargebotenen Melodien und Geschichten sind dagegen typisch madagassisch.  


Auch wenn die Aufführung strengen Regeln unterliegt, ist Hira Gasy stets mit feierlichen Anlässen und Volksfesten verbunden. Die unmittelbare Interaktion zwischen Künstlern und Zuschauern spielt eine wesentliche Rolle, was die madagassische Oper zu einer unterhaltsamen und erbaulichen Veranstaltung macht.


Die Kaompania Rasoalalao Kavia – ein reines Familienunternehmen – präsentiert zum ersten Mal den ganzen Reichtum von Hira Gasy außerhalb ihrer madagassischen Heimat. Ein echtes Event!


Aufzeichnung vom 11. November 2018 im Musée du Quai Branly – Jacques Chirac, Paris.


Land :

Frankreich

Jahr :

2018