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Masaaki Yuasa / Jan Hakon Erichsen / Jeff Perkins / Paddy Steer

44 Min.
Verfügbar vom 22/02/2019 bis 23/02/2022
Diese Woche: Regisseur Masaaki Yuasa und seine neuen Animationsfilme; Jan Hakon Erichsen und seine absurden Spielereien mit der zeitgenössischen Kunst; "Fluxus cabdriver" Jeff Perkins; mit der Crossed Reality revolutionieren Kino- und Theatermacher die VR-Welt; Transgender Music mit Johan Papaconstantino, dem Duo Wooze und Ajate; Paddy Steer alias One-Man-Band

(1): Masaaki Yuasa
2004 kreierte Masaaki Yuasa den Kultfilm „Mind Game“, indem er animierte Fotos und Zeichentricksequenzen aneinanderschnitt. Jetzt präsentiert der japanische Regisseur, der stilistisch an Quentin Tarantino und Tex Avery erinnert, zwei neue Animationsfilme – darunter „Lu over the Wall“, der auf dem Animationsfilmfestival Annecy 2017 ausgezeichnet wurde.
(2): Jan Hakon Erichsen
Jan Hakon Erichsen wurde im November 2017 mit Internetvideos bekannt, in denen er Spaghetti mit dem Kopf spaltete. Der Norweger hatte die Zensurwut der Galerien satt und wählte das WWW als Schaufenster für seine absurden Spielereien mit der zeitgenössischen Kunst.
(3): Jeff Perkins
Jeff Perkins wurde mit den ersten Filmen über die Fluxus-Bewegung bekannt und erfand gemeinsam mit seinem experimentellen Kinokollektiv die Light Show. Seinen Lebensunterhalt verdiente der Amerikaner dennoch 30 Jahre lang als Taxifahrer … Gespräch mit dem „Fluxus cabdriver“, wie er von Nam Jun Paik genannt wurde.
(4): Crossed Reality
Was wäre die virtuelle Realität ohne die echte? Mit einem Tracking-System, über das Schauspieler und Zuschauer in Echtzeit und vor Ort interagieren können, revolutionieren Kino- und Theatermacher die VR-Welt.
(5): Transgender Music
In einer Zeit, in der Gendergrenzen längst eingerissen und Geschlechtszugehörigkeiten nicht mehr von Chromosomen abhängig sind, lassen Musiker ihre Heimat hinter sich und erfinden in der Ferne ganz neue Musikgenres. Treffen mit dem Franzosen Johan Papaconstantino, dem Londoner Duo Wooze und dem Japaner Ajate.
(6): Paddy Steer
Paddy Steer ist seit 30 Jahren in der alternativen Szene von Manchester unterwegs und gründete 2009 die One-Man-Band, mit der er zum Sonic Protest Festival nach Paris kam. Dort bot er eine kosmische Jazzperformance und spielte, in einen goldenen Umhang gehüllt, gleichzeitig Schlagzeug, Synthesizer, Glockenspiel, Percussions und Melodica.


Regie :

Realisateurs Differents

Journalist :

David Combe
Jean-Marc Barbieux

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE F