Tracks

Remix New Love

43 Min.
Verfügbar vom 15/02/2019 bis 17/07/2019
Einen Tag nach dem Valentinstag zelebriert auch "Tracks" die Liebe, wenn auch nicht wirklich klassisch – mit virtuellen Pseudobeziehungen, Sex, Freiheit und feministischen Krustentieren. Mit den besten Beiträgen aus den letzten Jahren zum Thema New Love
(1): The Fabulus of Unicorns – Einhorn als Lebenseinstellung Sei hedonistisch! Sei frei! Sei polyamorös! Was The Fabulus of Unicorns aus London fordern, klingt wie eine Mischung aus Hippietum und Buddhismus. Darüber hinaus zeigt sich das Partykollektiv um Guru Shaft Uddin vorwiegend mit Glitter und Einhorn-Attrappen. Und trägt die Prinzipien von Unicornia in die weite Welt hinaus. (2): Sexpositive Partys in Berlin Seit einigen Jahren arbeiten Künstler, Partyveranstalter und Kreative daran, die Grenze zwischen Tanz- und Sexveranstaltung noch ein bisschen mehr aufzuweichen. Auf Partys wie „The House of Red Doors“, „Gegen“, „Herrensauna“ oder „Pornceptual“ wird die größtmögliche Freiheit von Konventionen zelebriert. (3): Love Plus – Japans Freundinnen-Ersatz Ein echtes Date mit einer virtuellen Freundin? In Japan ist das schon lange Realität. Das Videospiel „Love Plus“ wartet mit drei archetypischen Kindchenschema-Mädchen auf, die sich mit ihren „Usern“ sogar unterhalten können. (4): Matt Lambert – Liebe im digitalen Zeitalter Sex, Liebe und Gewalt ziehen sich durch die surreal intimen Bilderwelten des Filmemachers Matt Lambert. Er zeigt das Erwachsenwerden einer queeren, jungen Generation so nah und echt wie kein anderer – irgendwo zwischen Langeweile, Rebellion, Online-Dating und Momenten, die das Leben für immer verändern. (5): Lobsta Porn – Hummer-Paarungsverhalten als feministische Formel In ausladenden, handgenähten Kostümen wälzt sich die New Yorker Künstlerin Rebecca Goyette vor der Kamera und imitiert das aggressive Paarungsverhalten des Hummers, um auf die sexuellen Bedürfnisse der Frau aufmerksam zu machen. (6): Live: serpentwithfeet – Gospel im Club Josiah Wise wuchs in einem streng religiösen Haushalt in Baltimore auf und sang im Maryland State Boychoir – zumindest so lange, bis er sich outete und nach New York ging. Heute bringt er als serpentwithfeet Gospel, Queer-Pop und Beats zusammen.

Produzent/-in :

Kobalt productions

Land :

Deutschland

Jahr :

2019

Herkunft :

ZDF