MetropolisBrüssel / Blick Bassy / Erica Fischer / Andreas Mühe

44 Min.
Verfügbar vom 05/05/2019 bis 02/08/2019
AudiodeskriptionUntertitel für Gehörlose
Metropolenreport Brüssel. Eine Stadt vor der Europawahl! Was bewegt die Künstlerinnen und Künstler?; Weltmusiker Blick Bassy mit neuer CD "1958"; Porträt: Autorin und Frauenrechtlerin Erica Fischer; Fotograf Andreas Mühe: "Mischpoche" – Ausstellung im Hamburger Bahnhof; Daan Roosegaarde: Objekte für ein umweltneutrales Europa; Besuch in Claire Fanjuls Atelier in Lille

(1): Metropole: Brüssel
Eine Stadt vor der Europawahl!  -Was bewegt die Künstlerinnen und Künstler?
Wird man eigentlich automatisch zum überzeugten Europäer, wenn man in Brüssel wohnt? Oder bewirkt das eher das Gegenteil? Zwei Wochen vor den Europawahlen reist „Metropolis“ nach Brüssel, in den Hauptsitz der EU. Lässt sich von dort lebenden Künstlern zeigen, was an der Stadt europäisch ist. Und spricht mit ihnen über mögliches Zusammenwachsen und drohende Absplitterungen. Es ist ein Blick in die Seele der Stadt und gleichzeitig ein Blick in die Seele Europas. 
(2): Blick Bassy mit neuer CD „1958“
Der ausdrucksstarke Sänger und Gitarrist aus Kamerun ist auf Europatour. Wer ihn einmal gehört hat, vergisst diese samtige, ausdrucksvolle Stimme des Kameruners Blick Bassy nicht, der gerade auf Europatour ist. Der Gitarre spielende Künstler ist aus der aktuellen Weltmusik-Szene nicht weg zu denken. Die Songs von Blick Bassy sind voller Poesie, setzen auf eine eher intime und außergewöhnliche Instrumentierung und stehen in der Musiktradition Westafrikas. „Metropolis“ besucht den Sänger in seiner Wahlheimat Bordeaux.  
(3): Porträt: Erica Fischer
Erica Fischer setzt sich in ihrem neuen Buch „Feminismus Revisited“ mit ihrem Leben als Frauenrechtlerin auseinander. Die Autorin des Weltbestsellers „Aimée und Jaguar“ und eine der Mitbegründerinnen der autonomen Frauenbewegung 1972 in Wien, stellt sich in ihrem Buch die Frage nach der Bedeutung des Feminismus damals und heute. Erica Fischer erzählt von ihrer Entwicklung von einer jungen schüchternen Frau zu einer Vorkämpferin für Frauenfragen. Die Österreicherin sorgt sich um Frauenrechte angesichts des Rechtsrucks in Europa.   
(4): Andreas Mühe: „Mischpoche“ – Ausstellung im Hamburger Bahnhof
Der Fotograf Andreas Mühe stellt sich seiner Familiengeschichte. In der Ausstellung „Mischpoche“ im Hamburger Bahnhof in Berlin präsentiert der Fotograf Andreas Mühe Familienporträts von lebenden wie toten Verwandten. Die Verstorbenen ließ er von Experten zu lebensgroßen Skulpturen nachbilden. Mühe ist der Sohn des bekannten Schauspielers Ulrich Mühe, seine Mutter ist die Regisseurin Annegret Hahn, die Schauspielerin Anna Maria Mühe seine Halbschwester.
(5): Daan Roosegaarde
Der Designpionier Dan Roosegaarde entwirft in seinem Studio Objekte für ein umweltneutrales Europa. Der Niederländer Daan Roosegaarde ist Künstler, Baumeister, Designer, Ingenieur und Sozialreformer. Gerade arbeitet er in seiner Rotterdamer Werkstatt mit seinem Team an einem Projekt der niederländischen Regierung: bis 2030 sollen sämtliche Straßen des Landes energieneutral sein. Er hat ein „smogfreies Fahrrad“ erfunden, dass verschmutzte Luft absorbiert und reinigt, nur eine seiner vielen Ideen. Erstmals gewährt er „Metropolis“ einen Blick in sein „Studio Roosegaarde“.
(6): Claire Fanjul
„Metropolis“ besucht Claire Fanjul in ihrem Atelier in Lille. Ihre erste Ausstellung hatte die Künstlerin Claire Fanjul bereits mit 16 Jahren. Sie arbeitet mit Feder, Bleistift, Textmarker, Computer und hat sich vom Papier als Grundlage längst emanzipiert. Claire Fanjul gestaltet einen Kosmos unterschiedlichster Werke: Zeichnungen, Möbel, edle Textilien, sogar Ostereier. Ästhetisch orientiert sie sich an Impressionen ihrer Heimatprovinz Französisch-Flandern und Schöpfungen aus der Zeit von Hieronymus Bosch.


Land :
Deutschland
Jahr :
2019
Herkunft :
WDR