MetropolisOdessa / Sheila Heti / Nadav Lapid / Kader Attia

44 Min.
Verfügbar vom 31/03/2019 bis 28/06/2019
(1) Metropole: Rückkehr nach Odessa (2) Mutterschaft – Inniger Wunsch oder gesellschaftliche Erwartung? (3) Synonyme – Auf der Suche nach einer neuen Identität (4) Was für Werke entstehen, wenn Künstler sich von Musik treiben lassen? (5) Kader Attia macht Wunden sichtbar, die die Kolonialgeschichte verursacht haben. (6) Was verraten Roboter über uns Menschen?

(1): Metropole: Rückkehr nach Odessa
Am Tag der Präsidentschaftswahl in der Ukraine blickt „Metropolis“ nach Odessa, der Hafenstadt am Schwarzen Meer. Bereits 2013 fragte das Magazin die Kulturschaffenden: Sehen Sie Odessa als russische oder ukrainische Stadt? Nationalität schien keine große Rolle zu spielen. Doch seit der Maidan-Revolution und dem Krieg in der Ostukraine haben sich die Fronten verhärtet. Ist Entspannung denkbar?
(2): Mutterschaft – Inniger Wunsch oder gesellschaftliche Erwartung?
Was wird durch Mutter-Sein gewonnen, was verloren? Mit ihrem neuen Roman „Mutterschaft“ geht Sheila Heti dieser Frage nach. Die Protagonistin weiß nicht, ob sie ein Kind haben möchte, während ihre Freundinnen keine Zweifel hegen und nur auf den richtigen Zeitpunkt warten. “Metropolis” trifft die gefeierte kanadische Autorin zum Gespräch in Berlin.
(3): Synonyme – Auf der Suche nach einer neuen Identität
Yoav kommt nach Paris, um seine ihm verhasste israelische Identität abzulegen und Franzose zu werden. Doch das Ankommen ist brutal. Das Migrationsdrama wurde bei der diesjährigen Berlinale mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. “Metropolis” trifft den israelischen Regisseur Nadav Lapid in Paris und spricht mit ihm über seine eigene Suche nach Identität, Israel und Migration.
(4): Wenn Kunst und Musik sich küssen
Was für Werke entstehen, wenn Künstler sich von Musik treiben lassen? Wenn Musik zum Medium von Kunst wird? “Metropolis” trifft Videokünstler Anri Sala, dessen Werk gerade im Castello di Rivoli in Turin zu sehen ist und besucht die Ausstellung „HYPER!" in den Hamburger Deichtorhallen.
(5): Kader Attia macht Wunden sichtbar
Kader Attia macht mit seiner Kunst Narben und Traumata sichtbar, die die Kolonialgeschichte und die Vorherrschaft des Westens verursacht haben. Der preisgekrönte Künstler zeigt mit seinen Werken, dass nur durch Konfrontation Wunden der Vergangenheit geheilt werden können und Wiedergutmachung stattfindet. “Metropolis” trifft Kader Attia in Paris und besucht seine Londoner Ausstellung. 
(6): Was verraten Roboter über uns Menschen?
Können Roboter uns wirklich berühren? Sind sie die besseren Künstler oder gar die besseren Menschen? “Metropolis” trifft die Theatergruppe Rimini Protokoll, die für ihr Stück „Uncanny Valley“ ein Roboter-Double des Schriftstellers Thomas Melle kreiert hat und spricht mit Regisseurin Isa Willinger, die in ihrem neuen Dokumentarfilm “Hi, AI“ von Mensch-Maschine-Beziehungen erzählt.

 


  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ZDF