Indieszene St. Petersburg | TRACKS

10 Min.
Verfügbar vom 05/10/2018 bis 05/10/2019
Auch das ist Russland: In den letzten Jahren entstand in der viertgrößten Stadt Europas eine unvergleichliche DIY-Musikszene. Ohne Budget – dafür aber auch ohne künstlerische Beschränkungen. TRACKS auf Besuch in St. Petersburg.
Bands wie Mama mischen amerikanischen Garage-Rock mit dem rauen selfmade Charme von Musik-Kassetten und ziehen damit längst Kids im ganzen Land in ihren Bann.

Sänger Kostya Kayro beschreibt ihren Sound:
„Typisch für den Sound der Bands hier ist, dass immer eine Spur Hoffnungslosigkeit und Depression mitschwingt. Ganz egal welchen Style die Bands auch spielen, eine Note von Melancholie ist immer dabei.“

Mit dem alten Russland können sie nichts anfangen. Politisch sein wollen sie deswegen aber trotzdem nicht. Es geht eher darum, nun ja, positive Gegenimpulse zu setzen.

Alexey Avgustovskiy:
„Wir sind zwar nicht gerade Revolutionäre, die gegen das System kämpfen, aber mit dem normalen Leben der ganzen Ewig-Gestrigen hier können wir nichts anfangen. Wir verbringen unsere Zeit lieber so, wie es uns gefällt. Wir hängen mit unseren Freunden ab, kiffen, trinken Bier und flirten mit den Mädels.“

Beim Label Saint Brooklynsburg kommen sie alle zusammen. Alles entsteht in liebevoller Handarbeit.

  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2018

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