Xenius: WildtiereWie Artenschutz erfolgreich ist

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Verfügbar vom 29/01/2020 bis 27/04/2020
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Was kann man tun gegen das größte Artensterben seit dem Zeitalter der Dinosaurier? Schon jetzt sind 60 Prozent aller Wirbeltiere verschwunden. Doch es gibt auch positive Beispiele: "Xenius" hat in Marokko zwei erfolgreich Wildtierprogramme zu Mhorr-Gazellen und Berberaffen besucht und sich erklären lassen, wie das Zusammenleben von Mensch und Wildtier funktionieren kann.
Die Zahl der weltweit lebenden Wirbeltiere ist in den vergangenen fünf Jahrzehnten um 60 Prozent geschrumpft. Jede Stunde stirbt mindestens eine Tierart aus. Durch Landwirtschaft, Bergbau und das Wachsen der Städte verlieren die Wildtiere ihren Lebensraum. Dazu kommt der Klimawandel, der das Artensterben zusätzlich beschleunigt. Was kann man tun, um diese Entwicklung wenigstens zu bremsen? „Xenius“ hat erfolgreiche Schutzprogramme in Afrika und Europa besucht und sich gefragt, wie ein Ausgleich zwischen Tier und Mensch aussehen könnte. Die Mhorr-Gazellen waren in den 1980er Jahren fast ausgestorben. In Marokko konnten einige Exemplare so erfolgreich wieder angesiedelt werden, dass es jetzt wieder eine große Herde gibt. Ähnlich sieht es aus bei den Berberaffen. Im Hohen Atlas Marokkos kämpfen Ranger dafür, deren Lebensraum zu erhalten. Die „Xenius“-Moderatoren Gunnar Mergner und Emilie Langlade durften bei einer Patrouille dabei sein. Aber wenn verschwundene Arten wieder zurückkehren, kehren oft auch alte Probleme zurück – wie beim Fischotter in Deutschland, über dessen Rückkehr nicht alle begeistert sind.

  • Moderation :
    • Emilie Langlade, Gunnar Mergner
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • BR