„L'Incantesimo“ von Italo Montemezzi

gefolgt von Ruggero Leoncavallos „Pagliacci“

144 Min.
Verfügbar vom 21/02/2019 bis 14/03/2019
Eine Wiederentdeckung an der Lettischen Nationaloper. Die Oper „L’incantesimo“ geriet kurz nach der Premiere in Vergessenheit. Komponist Italo Montemezzi orientierte sich musikalisch an den großen Komponisten des italienischen Verismo, unter ihnen Ruggero Leoncavallo. Mit dessen berühmten „Pagliacci“ wird Montemezzis Werk in Riga gemeinsam aufgeführt.
Dem Burgherren Folco ist bei der Jagd im tiefsten Winter eine weiße Hirschkuh mit dem Gesicht seiner Ehefrau Giselda erschienen. Aus Angst verwundete er das Tier. Ein Zauberer weissagt ihm, er müsse sie wiederfinden und sie pflegen. Nur so könne er seine Liebe für Giselda bewahren. Doch in ihr erwachen wieder Gefühle für ihren einstigen Geliebten Rinaldo.
Die großen Komponisten des italienischen Verismo – Puccini, Leoncavallo, Mascagni – Richard Strauss und Richard Wagner waren die musikalischen Vorbilder von Italo Montemezzi. „L’incantesimo“ („Der Zauberspruch“), 1943 komponiert, wurde erst nach seinem Tod 1952 in Verona uraufgeführt. Seither wurde die kurze Oper nur vereinzelt gespielt.

Die Lettische Nationaloper Riga kombiniert Montemezzis Oper mit einer der bekanntesten Opern des italienischen Verismo: „Pagliacci“ von Ruggero Leoncavallo, im deutschsprachigen Raum auch als „Der Bajazzo“ bekannt. Der vor Eifersucht blinde Canio, Kopf einer Commedia-dell’arte-Truppe, rächt sich bitterlich an seiner untreuen Frau Nedda.
Jānis Liepiņš, Dirigent an der Lettischen Nationaloper, hat sich akribisch mit Montemezzis Werk auseinandergesetzt und aus verschiedenen Archivfassungen eine neue Produktion zusammengestellt. Regisseur Aik Karapetian, Bühnenbild- und Lichtdesigner A. J. Weissbard, Kostümbildnerin Kristīne Pasternaka und Videokünstler Artis Dzērve setzten beide Opern in Szene. Das Team realisierte in Riga bereits eine Neuinszenierung von Charles Gounods „Faust“.


Photo: Agnese Zeltina, © Latvian National Opera and Ballet

Mit :

Dana Bramane (Giselda)
Vladislav Sulimsky (Folco, Tonio)
Irakli Kakhidze (Rinaldo )
Romāns Polisadovs (Salomone )
Rihards Millers (Ein Diener)
Sergey Polyakov (Canio )
Tatiana Trenogina (Nedda)
Mihails Culpajevs (Peppe)
Valdis Jansons (Silvio)

Komponist/-in :

Italo Montemezzi
Ruggero Leoncavallo

Inszenierung :

Aik Karapetian

Dirigent/-in :

Jānis Liepins

Bühnenbild / Ausstattung / Bauten :

A. J. Weissbard

Kostüme :

Kristīne Pasternaka

Licht :

A. J. Weissbard

Video :

Artis Dzerve

Land :

Lettland

Jahr :

2019