Stadt Land KunstEdward Hopper in Paris / Sardinien / Guyana

38 Min.

In dieser Folge: Edward Hopper, ein Fremder in Paris; silbriges Sardinien; Guyana: Wenn ein Baum weint

(1): Edward Hopper, ein Fremder in Paris
Mit 24 Jahren weilte der amerikanische Maler Edward Hopper erstmals in Paris. Unermüdlich durchstreifte er die Straßen des Viertels Saint-Germain-des-Prés, bewunderte den Pont Alexandre III und schärfte seinen Blick als unbeteiligter Beobachter. Die subtilen, grau angehauchten Farbtöne der Stadt sollten ihn noch lange begleiten.
(2): Silbriges Sardinien
Sardinien barg einst beachtliche Silbervorkommen. Der Abbau des Edelmetalls hat einen ganzen Küstenstreifen der Insel geprägt. Der einstige Zechenhafen Porto Flavia, in dem das Silber direkt auf die Schiffe verladen wurde, und auch die kleine Bergarbeiterstadt Iglesias im Süden der Insel zeugen von jener Zeit.
(3): Französisch-Guayana: Wenn ein Baum weint
Die an Cayenne grenzende Kleinstadt Remire-Montjoly ist mit einem der schönsten Strände Guayanas gesegnet. Sie liegt im Tiefland, umgeben von tropischem Regenwald, der heute unter Naturschutz steht. Im 18. Jahrhundert gewannen die Einwohner aus den Bäumen einen gummiartigen Stoff, der von den Einwohnern „weinendes Holz“ genannt wurde und einen zugereisten Wissenschaftler in Faszination versetzte.

  • Regie :
    • Fabrice Michelin
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ARTE F