Riccardo Chailly dirigiert Ravels „Bolero“ in Luzern

88 Min.
Verfügbar vom 30/08/2018 bis 23/11/2018
Live verfügbar: ja

Riccardo Chailly feiert mit diesem Konzert Maurice Ravel. Berauschende, raffinierte Stücke entführen in die bilder- und klangfarbenreiche Welt des französischen Komponisten: Elegant eröffnet „La Valse“ das Konzert; es folgt die Liebesgeschichte zwischen Daphnis und Chloé. Den krönenden Abschluss bilden die verführerischen Rhythmen des weltberühmten „Bolero“.

Der „Bolero“ ist zweifellos das berühmteste Opus Maurice Ravels und eines der meistgespielten Stücke der Welt. Das experimentelle Werk, das der Komponist ursprünglich als „simple Orchestrationsübung“ betrachtete, war zu seiner Entstehungszeit etwas völlig Neuartiges. Bei der Uraufführung soll eine Dame aus dem Publikum gerufen haben: „Verrückt!“, woraufhin Ravel nickend erwidert haben soll: „Die hat es verstanden.“

 

Die Komposition entstand 1928 und ist der russischen Tänzerin und Ikone der Belle Époque Ida Rubinstein gewidmet, die auch bei der Ballett-Uraufführung im selben Jahr in der Pariser Garnier-Oper tanzte. Die reiche Mäzenin und Freundin Maurice Ravels hatte ein spanisch inspiriertes Werk in Auftrag gegeben, woraufhin der Komponist ihr den „Bolero“ vorlegte. Mit seiner sich unablässig wiederholenden Melodie, deren Gleichförmigkeit lediglich durch die wechselnde Instrumentierung und ein langsames Crescendo durchbrochen wird, versetzt der „Bolero“ den Hörer in eine Art Trance, die gleichermaßen verstörend wie auch reizvoll sein kann …

 

Maurice Ravel (1875-1937)

„Valses nobles et sentimentales“

„La Valse“

Suiten Nr. 1 und 2 aus „Daphnis et Chloé“

„Bolero“


Regie :

Ute Feudel

Produktion :

Accentus Music

Komponist/-in :

Maurice Ravel

Dirigent/-in :

Riccardo Chailly

Orchester :

Lucerne Festival Orchestra

Land :

Frankreich
Schweiz

Jahr :

2018