"Qyrq Qyz - Vierzig Mädchen" im Musée du quai Branly - Jacques Chirac

87 Min.
Verfügbar von 05/06/2018 bis 30/11/2018
Live verfügbar: ja

„Qyrq Qyz“ (auf Deutsch: „Vierzig Mädchen“) ist eine mittelasiatische Legende aus dem 6. Jahrhundert vor Christus. Sie handelt von der Stärke der Frauen, von Heldentum und Freiheit. Die usbekische Filmregisseurin Saodat Ismailova hat das uralte Epos in einer multimedialen Inszenierung im Pariser Musée du quai Branly - Jacques Chirac zum Leben erweckt.

Erzählt wird die Geschichte der jungen Gulaim, die sich gegen ihre Verheiratung wehrt und in vierzig ebenso freiheitsliebenden Mädchen Kampfgefährtinnen findet. Die auf einer Insel am Aralsee (zwischen Kasachstan und Usbekistan) lebenden Reiterinnen verteidigen ihre blühende selbstgeschaffene Gemeinschaft erbittert gegen jedweden Eindringling. Noch heute ist die Sage in Mittelasien lebendig.

Auf der Bühne des  Théâtre Claude Lévi-Strauss stehen acht junge Frauen aus Mittelasien, die auf Instrumenten spielen und die Handlung singen bzw. rezitieren. Traditionelle Musik und Filmsequenzen entführen den Zuschauer in die Steppenlandschaft und in Gulaims Geschichte. An dem Projekt wirkten der Ethnomusikologe Theodore Levin, die Lichtdesignerin und Choreografin Séverine Rième und die bildende Künstlerin Kamilla Kurmanbekova mit.

Mitschnitt vom 1. Juni 2018 aus dem Musée du quai Branly - Jacques Chirac, Paris

Foto © AKMI Aziza Karieva


Land :

Frankreich

Jahr :

2018