Les Filles de Illighadad im Musée du quai Branly – Jacques Chirac

(86 Min.)
Verfügbar von 13/05/2018 bis 12/11/2018
Live verfügbar: ja
Les Filles de Illighadad besteht aus Fatou Seidi Ghali und ihren beiden Kusinen Alamnou Akrouni und Mariama Salah Assouan. Die drei stammen aus Illighadad, einer unzugänglichen Wüstenregion in Niger.

Les Filles de Illighadad ist die bisher einzige weibliche Tuareg-Gitarrenband. In ihrer minimalistischen Wüstenbluesmusik sind immer wieder auch Einflüsse aus der Subsahara spürbar. Anders als in den Kompositionen von Tinariwen oder Imarhan verwendet das Trio auch eine Tendé, d.h. eine aus einem Mörser hergestellte Trommel. Tendé ist auch die Bezeichnung eines Musikstils, der das Instrument mit Gesang kombiniert.

Die Musik und die Texte von Les Filles de Illighadad erzählen vom Leben und von den Traditionen ihres Dorfes. Der Alltag der Hirten diente als Inspiration für ihr erstes Album „Eghass Malan“, das unter freiem Himmel inmitten der Wüste aufgenommen und vom Label Sahel Sounds herausgebracht wurde. Ihr Werk präsentieren die drei Tuareg im Théâtre Claude Lévi-Strauss du musée du quai Branly – Jacques Chirac.

Fatou Seidi Ghali und ihre Kusinen spielen nicht zum ersten Mal vor französischem Publikum. Sie traten bereits beim Festival Printemps de Bourges und später im Kulturzentrum Hasard Ludique (Paris) 2017 auf. Ihre Tournee führt sie durch ganz Europa.

Konzertmitschnitt am 13. Mai 2018 im Musée du quai Branly – Jacques Chirac, Paris

Foto © Christopher Kirkley


Land :

Frankreich

Jahr :

2018