Virginia Rodrigues im Musée du Quai Branly - Jacques Chirac

76 Min.
Live verfügbar: nein
Virginia Rodrigues steht für den kulturellen Reichtum ihrer Heimat Brasilien.  Die Sängerin aus dem Bundesstaat Bahia schlägt in ihren Liedern die Brücke zwischen Amerika und Afrika. Als Ort „wo Kulturen miteinander in Dialog treten“ ist das Musée du Quai Branly – Jacques Chirac also der ideale Schauplatz für eine kleine Kostprobe ihres Könnens. 

Virginia Rodrigues hat lange Jahre in katholischen und protestantischen Kirchenchören gesungen. Entdeckt wurde die Opernsängerin von dem großen Caetano Veloso. Mit den Alben „Sol Negro“ und „Nós“ machte sie sich schnell einen Namen – in Brasilien und über die Grenzen des Landes hinaus.

Das musikalische Universum von Virginia Rodrigues basiert auf ihren afrikanischen Ursprüngen und traditionellen brasilianischen Klängen (sowohl rhythmisch als auch thematisch). So geistern immer wieder Orixas durch ihre Lieder, afro-amerikanische Gottheiten, die ihren Ursprung in Afrika haben. Ihre Inspiration schöpft die Künstlerin aber auch aus den Werken großer afro-brasilianischer Texter und Komponisten wie Roberto Mendes, Abigail Moura oder Paulinho da Viola – und wechselt dabei mühelos zwischen weltlichem und geistlichem Liedgut hin und her.

Begleitet wird Virginia Rodrigues auf der Bühne des Musée du Quai Branly – Jacques Chirac von akustischen Gitarren, einem Cello und Percussions. 

Aufzeichnung vom 7. April 2018 im Musée du Quai Branly – Jacques Chirac, Paris.


Land :

Frankreich

Jahr :

2018