Renaud Capuçon und das Orchestre philharmonique de Radio France
im Maison de la Radio

86 Min.
Verfügbar von 07/06/2018 bis 31/05/2020
Live verfügbar: ja
Renaud Capuçon, Lahav Shani und das Orchestre Philharmonique de Radio France präsentieren ein Programm voll musikalischer Rückbezüge und Querverweise. Den Anfang macht eine Sonate von Debussy, der ein Werk von Ravel in einer Orchesterfassung von Yan Maresz folgt; die sinfonische Dichtung „Pelléas et Mélisande“ von Schönberg beschließt den Abend. Eine ungewöhnliche Zusammenstellung, welche die Hörgewohnheiten herausfordert!

Eröffnet wird der Abend mit der „Sonate für Violine und Klavier“ von Claude Debussy. Als der Komponist das Werk erschuf, tobte um ihn herum der erste Weltkrieg. Die von Angst, Schmerz, aber auch zärtlichen Klängen durchzogene Partition spiegelt nicht nur eine düstere Epoche wider, sondern auch Debussys persönliches Schicksal.

Diesem Werk folgt die „Sonate für Violine“ von Maurice Ravel in einer Orchesterbearbeitung von Yan Maresz. Der Komponist hat den Klavierpart für Orchester umgeschrieben und den Violinpart unverändert gelassen. Die so entstandene Orchesterfassung wurde erstmalig 2016 von Renaud Capuçon aufgeführt.

Den krönenden Abschluss bildet die sinfonische Dichtung „Pelléas und Mélisande“ von Arnold Schönberg. Seine Vertonung des symbolistischen Dramas von Maurice Maeterlinck ist weniger bekannt als Claude Debussys gleichnamige Kurzoper, gehört aber ebenso zu den spätromantisch-tonalen Werken.

Programm:

Claude Debussy - Sonate für Violine und Klavier
Maurice Ravel - Sonate für Violine (Inszenierung Yan Maresz)
Arnold Schönberg - Pelléas und Mélisande

Mitschnitt vom 18. Mai 2018 im Maison de la Radio, Paris.


Dirigent/-in :

Lahav Shani

Orchester :

Orchestre philharmonique de Radio France

Mit :

Lahav Shani
Renaud Capuçon

Land :

Frankreich

Jahr :

2018