Re: Kostbare Jakobsmuscheln

Wie französische Fischer sie schützen

31 Min.
Verfügbar vom 08/03/2019 bis 06/04/2019

Alle reden von der Ausbeutung der Meere. Doch die Jakobsmuschel-Fischer Frankreichs haben es in den letzten Jahren verstanden, von sich aus die Bestände der wilden Muscheln zu schonen, nachdem sie sie in den 1970er Jahren fast ausgerottet hatten. Britische Fischer aber ignorieren die Schonzeiten der Franzosen ...

Mathieu Yonnet fährt schon seit 17 Jahren auf See, um die wilden Jakobsmuscheln zu fischen. Er profitiert heute davon, dass die Generation der Fischer vor ihm, in der Normandie und der Bretagne, aus ihren Fehlern lernten und sich strenge Regeln auferlegten, die heute noch gelten. Sie fischen nur vom 1. Oktober bis 15. Mai,  2 Stunden pro Tag, Montag bis Donnerstag, und nur Muscheln ab einer Größe von 11 Zentimetern.
Sie halten sich strikt daran, denn es lohnt sich: In den letzten Jahrzehnten erholten sich die Bestände so gut, dass sie im vergangenen Jahr 63.000 Tonnen wilder Muscheln ernten konnten – ein Rekord, und das mit Nachhaltigkeit. Gendarmerie und Küstenschutz wachen auf hoher See über die Einhaltung dieser Regeln. Allerdings liegt ein Teil der wilden Muschelgründe in den internationalen Gewässern. Da gibt es in den letzten Jahren immer wieder Ärger mit britischen und irischen Fischern, die sich an keine Regel halten wollen.  


Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE