Das Mädchen Insiang

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In einem Armenviertel Manilas: Zwischen dem Mädchen Insiang und ihrer Mutter Tonya herrscht ein explosives Verhältnis, geprägt von Eifersucht und Gewalt. Tonya ist neidisch auf die jugendliche Unschuld ihrer Tochter, diese ist von der Verbitterung ihrer Mutter angewidert. - Mit seinem Film brachte Lino Brocka 1978 den ersten philippinischen Beitrag auf die Filmfestspiele in Cannes.

Insiang möchte nicht wie ihre Mutter Tonya sein: Verbittert und herrschsüchtig gibt diese den Ton in der Großfamilie an, die in ärmlichen Verhältnissen auf kleinstem Raum in Manila lebt. Stets treibt sie – auf ihre garstige Art und Weise – jedes Familienmitglied an, für Essen auf dem Tisch zu sorgen. Jeden Tag macht Insiang den langen Weg durch das bunte Treiben der Stadt, um ihrer Arbeit als Wäscherin nachzugehen. Als sich Dado, Tonyas Lover, von Insiangs Jugendlichkeit angezogen fühlt und sie eines Nachts vergewaltigt, bricht die Verbindung zwischen Mutter und Tochter gänzlich. Denn die Schuld an dem Verbrechen schiebt Dado auf angebliche verführerische Zeichen von Insiang. Aus Neid auf Insiangs jugendliche Schönheit ist Tonya nun noch boshafter gegenüber ihrer Tochter, die ihre Mutter über alles hasst und mit ihrem gutmütigen Freund Bebot abhauen will. Allerdings lässt dieser sie im Stich. Sie beschließt nach Hause zurückzukehren und Rache zu nehmen ...

  • Regie :
    • Lino Brocka
  • Drehbuch :
    • Mario O'Hara
    • Lamberto Antonio
  • Produktion :
    • Cinemanila
  • Produzent/-in :
    • Ruby Tiong Tan
  • Kamera :
    • Conrado Baltazar
  • Schnitt :
    • Augusto Salvador
  • Musik :
    • Minda Azarcon
  • Mit :
    • Hilda Koronel (Insiang)
    • Mona Lisa (Tonya)
    • Ruel Vernal (Dado)
    • Rez Cortez (Bebot)
    • Marlon Ramirez (Nanding)
    • Nina Lorenzo (Ludy)
  • Land :
    • Philippinen
  • Jahr :
    • 1976
  • Herkunft :
    • ARTE F