Danielle DarrieuxFilmstar mit dem frechen Etwas

53 Min.
Verfügbar vom 04/03/2019 bis 09/05/2019
Danielle Darrieux – Ikone und Jahrhundertschauspielerin: Als 16-Jährige verkörperte die Französin perfekt, was man heute ein "It Girl" nennen würde. Mit Eleganz und Charme eroberte sie in jungen Jahren Hollywood. Sie war sexy und temperamentvoll und setzte sich über die Tabus der patriarchalischen Gesellschaft hinweg. ARTE lässt Darrieux' 80-jährige Laufbahn Revue passieren.
100 Jahre wurde sie alt, 80 Jahre davon prägte sie die Filmwelt mit: die französische Ikone und Schauspielerin Danielle Darrieux. Schon in ihrem ersten Film „Le Bal“ von 1931 überzeugte die damals 13-Jährige durch die Natürlichkeit ihres Spiels, ihre charaktervolle Interpretation und ihr Gesangstalent. 1936 gelang ihr mit Anatole Litvaks Film „Mayerling“ schließlich der internationale Durchbruch. Gemeinsam mit ihrem ersten Ehemann, dem Regisseur Henri Decoin, eroberte sie Hollywood. Doch DD, wie sie schon bald genannt wurde, verweigerte sich der amerikanischen Standardisierung und kehrte schnell nach Frankreich zurück. In ihrer Heimat folgten Engagements durch die Produktionsfirma Continental, durch die sie zu Frankreichs Filmstar Nummer eins avancierte. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte sie zunächst mit ihrem von Scheidung und Wiederheirat gezeichneten Privatleben von sich reden. 1949 erlangte sie jedoch als Hauptdarstellerin von Claude Autant-Laras Film „Occupe-toi d'Amélie“ auch auf künstlerischer Ebene erneuten Ruhm. In den 1950er Jahren verkörperte DD vor allem starke, freie Frauenfiguren und brachte in Max Ophüls‘ Filmen „Der Reigen“, „Pläsir“ und „Madame de …“ ihre schauspielerischen Fähigkeiten zur vollen Entfaltung. Im darauffolgenden Jahrzehnt schlüpfte sie vermehrt in Mutterrollen, so auch in Jacques Demys Kultstreifen „Die Mädchen von Rochefort“. Die Dokumentation zeichnet das filmische Leben der Jahrhundertschauspielerin nach. Neben Archivaufnahmen und Filmausschnitten, kommen unter anderem auch die Schauspielerin Catherine Deneuve, der Regisseur Paul Vecchiali, der Philosoph Jean-Pierre Zarader und Darrieux‘ letzter Lebensgefährte Jacques Jenvrin zu Wort.

  • Regie :
    • Pierre-Henri Gibert
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2018
  • Herkunft :
    • ARTE F