Brief einer Unbekannten

92 Min.
Verfügbar von 10/07/2018 bis 08/08/2018
Live verfügbar: ja
Wien, in den 1930er Jahren. Der attraktive und berühmte Schriftsteller Albert Rank erhält den Brief einer Unbekannten. Er entdeckt darin, dass sie ihm ihr gesamtes Leben ihre grenzenlose Liebe widmete. - Die literarische Vorlage für Jacques Derays tragisches Porträt (2001) lieferte die 1922 erschienene Novelle von Stefan Zweig.
Albert Rank ist ein wohlhabender Schriftsteller. Als er in eine neue Wohnung zieht, verfällt die Nachbarstochter Rose sofort seinem Charme; er soll die Liebe ihres Lebens werden. Die Handlung setzt Jahre später ein. Albert findet eines Abends bei seiner Heimkehr nach einer Lesung den Brief eines unbekannten Absenders vor. Eine Frau namens Rose hat ihn geschrieben. Schon die ersten Zeilen fesseln ihn und die Lektüre beschäftigt ihn schließlich die ganze Nacht. Ihr Brief versetzt ihn in eine Vergangenheit aus der leidenschaftlichen Sicht eines schüchternen Wesens, welches er nie wahrgenommen hat. Rückblickend wird ihm das Ausmaß der Liebestragödie bewusst: Seit seinem Einzug schwärmte Rose für ihn und seine Bücher. Sie tut alles dafür, um ihm zu gefallen – doch ohne Erfolg, bis sie mit ihrer Mutter nach Innsbruck ziehen muss. Ihre letzte Nacht in Wien muss sie mit ansehen, wie er eine andere Frau mit nach Hause nimmt, verletzt und dennoch noch gewaltig verliebt verlässt Rose mit ihrer Familie die Stadt. Nach Jahren, als Rose bereits 18 Jahre alt ist, kehrt sie nach Wien zurück und begegnet Albert wieder, doch dieser erkennt sie nicht. Sie nähern sich einander an und es kommt zu einer Liebesnacht – die allererste für die jungfräuliche Rose –, bei der sie schwanger wird. Kurz darauf muss Albert abreisen und wird sich bei ihr nie wieder melden. Sie treffen sich nach vielen Jahren abermals. Als Albert sie erneut nicht wiedererkennt, zieht sie verhängnisvolle Konsequenzen …

Kamera :

Gernot Roll

Schnitt :

Sylvie Pontoizeau

Musik :

Claude Bolling

Produktion :

KirchMedia
France 3 Cinéma
Progéfi

Produzent/-in :

Josef Koschier
Christine Gouze-Rénal

Regie :

Jacques Deray

Drehbuch :

Jean-Claude Carrière

Darsteller :

Irène Jacob
Christopher Thompson
Joachim Bißmeier
Karlheinz Hackl
Theresa Martini
Nina Proll

Autor :

Stefan Zweig

Land :

Frankreich
Deutschland

Jahr :

2001

Herkunft :

ARTE