Re: Digitale Zukunft

Unterstützung für junge Gründer

31 Min.
Verfügbar vom 11/01/2019 bis 10/04/2019
Untertitel für Gehörlose

In Start-Ups stecken innovative Ideen für die Zukunft. Aber nicht überall ist es leicht, sie zu gründen: In Deutschland zum Beispiel sind die bürokratischen Hürden hoch, oft fehlt es an wagemutigen Geldgebern und an Informatikern, die Ideen Wirklichkeit werden lassen. Frankreich hingegen sieht sich als Start-Up-Schmiede. „Re:“ zeigt, wohin es junge Gründer in Europa zieht.

Eine Möglichkeit: Bulgarien. Das südosteuropäische Land hat sich langsam zu einem El Dorado der Startup-Szene entwickelt. „Wir haben uns konkret für Sofia als Ort zum Gründen entschieden“, sagt Janis Schmidt aus Köln. Denn in Bulgarien zahlt man pauschal nur zehn Prozent Einkommensteuer. Die Lebenshaltungskosten sind im Vergleich zu Deutschland sehr niedrig. Und es gibt noch einen weiteren wichtigen Vorteil: Viele gut ausgebildete IT-Fachkräfte! Auch England wappnet sich für die Zukunft. Dort werden bereits die Kleinsten ans Programmieren heranführt. Seit 2014 ist Informatik Pflichtfach für alle Schüler zwischen fünf und 14 Jahren. Mindestens zwei Programmiersprachen müssen sie lernen. „Oft geben wir den Kindern ja genau vor, was sie tun sollen“, sagt die Grundschullehrerin Rebecca Williams. „Aber wenn wir bereits die ganz Kleinen an logisches Denken und Programmieren heranführen, lässt sie das später viel flexibler im Denken und Handeln werden. Sie stellen fest, dass die erstbeste Antwort nicht immer auch die richtige ist.“ Was der politische Wille für Start-ups möglich macht, lebt Frankreich gerade vor. So hat Präsident Emmanuel Macron im Sommer 2017 mit der „Station F“ den weltgrößten Inkubator für junge Unternehmen eröffnet. Und lockt damit Gründer aus der ganzen Welt an. Sein Ziel: die Startup-Nation Nummer eins in Europa zu werden.


Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

ZDF