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90 Min.

Im Frühjahr 2014 bricht in der Ukraine ein bewaffneter Konflikt zwischen der Regierung und pro-russischen Separatisten aus. In einem kleinen Dorf an der Frontlinie lebt der zehnjährige Oleg bei seiner Großmutter. Der Dokumentarfilm zeigt, welche Narben eine Kindheit unter Lebensbedingungen im Krieg hinterlässt – und wie wichtig enge Bindungen sein können.

Eine Kindheit an der Kriegsfront in der Ostukraine: Der Dokumentarfilm von Simon Lereng Wilmont erzählt ein Jahr im Leben des zehnjährigen Ukrainers Oleg, dessen kindliche Unschuld unter dem Druck der Kriegswirren nach und nach verloren geht. Oleg lebt bei seiner geliebten Großmutter Alexandra in einem kleinen Dorf namens Hnutove. Sie können nirgendwo anders hin und müssen zusehen, wie immer mehr Nachbarn den Ort verlassen. Das Leben wird von Tag zu Tag schwieriger und der Krieg scheint endlos. In dem halb leeren Dorf haben Oleg und Alexandra nur einander. Der Film veranschaulicht, wie fragil aber lebenswichtig enge Bindungen sein können, und was es für ein Kind bedeutet, im Krieg aufzuwachsen, wie das universelle kindliche Verlangen, die Welt zu verstehen, von den Gefahren und besonderen Anforderungen des Krieges beeinflusst wird. „Oleg, eine Kindheit im Krieg“ zeigt, welche Folgen der Konflikt in der Ostukraine für die Kinder hat, und welche Narben und schmerzlich erworbenen Lebenserfahrungen diese Generation davontragen wird.

  • Regie :
    • Simon Lereng Wilmont
  • Land :
    • Norwegen
  • Jahr :
    • 2018
  • Herkunft :
    • BR