Xenius: Betrug statt SpitzenforschungWie manche Forscher schummeln

27 Min.
Verfügbar vom 12/03/2019 bis 09/06/2019
Untertitel für Gehörlose
Wissenschaftliche Studien sind allgegenwärtig. Meist müssen sich die Leser blind auf sie verlassen. Doch immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch "Schrottstudien" abdrucken. Doch wie lässt sich gute Wissenschaft von Fake Science unterscheiden?
Wissenschaftliche Studien sind allgegenwärtig. Meist müssen sich die Leser blind auf sie verlassen. Doch immer häufiger veröffentlichen Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse in Magazinen, die ohne Qualitätskontrolle auch „Schrottstudien" abdrucken. Experten schlagen Alarm. Wenn immer mehr zweifelhafte Untersuchungen in Umlauf geraten, ist das Vertrauen in die Forschung bedroht. Wie lässt sich gute Wissenschaft von Fake Science unterscheiden? Dermatologisch getestet, klinisch geprüft, gut für die Gesundheit: Viele Produkte werben mit solchen Behauptungen. Auf Pariser Straßen fragen die „Xenius“-Moderatoren Dörthe Eickelberg und Pierre Girard bei Passanten nach: eher der probiotische Joghurt und die dermatologisch getestete Creme als ein Produkt ohne solch eine Kennzeichnung? Das Ergebnis: Die meisten würden sich für das vermeintlich wissenschaftliche Siegel entscheiden. Aber was ist dran an solchen Studien? Darüber sprechen die Moderatoren mit dem Arzt und Wissenschafts-YouTuber Tristan Le Magoarou. Er ist spezialisiert auf die Analyse medizinischer Studien und erklärt, worauf man achten kann. Aber nicht nur in der Kosmetik- und Lebensmittelindustrie sind zweifelhafte Studien ein großes Problem, sondern vor allem auch in der Medizin. Gerade für Patienten mit schweren Erkrankungen kann das schnell gefährlich werden, wenn sie auf unseriöse Heilsversprechen reinfallen. Wie leicht es ist, Studien zu fälschen und zu veröffentlichen, zeigt der Journalist Peter Onneken.

  • Moderation :
    • Dörthe Eickelberg, Pierre Girard
  • Land :
    • Deutschland
  • Jahr :
    • 2018
  • Herkunft :
    • WDR