Wiedererstarkte WildnisSüdafrika - Neustart in Tswalu

44 Min.
Überall auf der Welt werden Männer und Frauen aktiv, um der geschädigten Natur zu helfen und von Menschenhand zerstörte Lebensräume wieder in artenreiche Wildnis zu verwandeln. ARTE begleitet drei Projekte vor Ort. Diese Folge führt ins Tswalu-Kalahari-Reservat im Norden Südafrikas, wo wieder Löwen und Afrikanische Wildhunde angesiedelt werden sollen.
Das Tswalu-Kalahari-Reservat blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Im vergangenen Jahrhundert stand die weite Wüstenlandschaft vor dem ökologischen Aus, doch heute gibt es dank eines umfangreichen Ökosystem-Schutzprogramms wieder Hoffnung. Mittlerweile bevölkern Antilopen, Zebras und andere große Grasfresser die Region im Süden der Kalahari-Wüste. Auch seltene und bedrohte Tierarten wie das sonderbare Erdferkel, das geheimnisvolle Schuppentier und die scheue Schabrackenhyäne profitieren von der Wiederbelebung des Tswalu-Reservats. Nach 20 Jahren Forschung und fortwährenden Anstrengungen gilt das Naturschutzgebiet mittlerweile wieder als Refugium für einige der meistbedrohten Arten auf dem afrikanischen Kontinent. Doch es gibt noch eine Menge zu tun: Aktuell bemühen sich Wissenschaftler darum, Löwen und Afrikanische Wildhunde wiederanzusiedeln, denn ohne diese Raubtiere läuft das Ökosystem Gefahr, dass sich die Grasfresser zu stark vermehren und ihrerseits Umweltschäden anrichten. Bislang sind allerdings sämtliche Bemühungen zur Wiederansiedlung des Afrikanischen Wildhunds gescheitert. Alle Hoffnungen ruhen auf einem Rudel, das erst kürzlich ins Reservat verbracht wurde. Wird es dort überleben?

  • Regie :
    • Frédéric Febvre
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2019
  • Herkunft :
    • ARTE F