Metropolis
Kasan / William Kentridge / Clément Chapillon

44 Min.
Verfügbar von 22/04/2018 bis 21/07/2018
Live verfügbar: ja
Metropolenreport Kasan: Musterbeispiel für friedliches Zusammenleben; Kunst im Dialog: Künstler William Kentridge interveniert; "Eldorado" oder die Suche nach dem Paradies: Filmemacher Markus Imhoof begleitet Flüchtlinge; Atelierbesuch bei einer Nomadin, bei Mounira al Solh; Gelobtes Land: Fotos der komplexen Lebenswelten in Israel und Palästina; Die Eisbrecherin vom Polarmeer.

(1): Metropolenreport Kasan
Die russische Kulturmetropole und Hauptstadt der Republik Tatarstan lebt ihre kulturelle west-östliche Vielfalt.
In der 1,2 Millionenstadt an der Wolga - dieses Jahr einer der Austragungsorte der Fußball-WM - treffen West und Ost, Europa und Asien, Christentum und Islam, Moderne und Vergangenheit aufeinander. Gelebte Vielfalt bestimmt das Lebensgefühl und die Identität der Stadt und ihrer Bewohner und spiegelt sich wider in Literatur, Kunst, Musik und Architektur.   
(2): Kunst im Dialog
Der südafrikanische Künstler William Kentridge interveniert im Frankfurter Liebieghaus.
Er ist einer der außengewöhnlichsten zeitgenössischen Künstler: William Kentridge, 62, Zeichner, Regisseur und Trickfilmer aus Johannesburg. Zeit seines Lebens beschäftigt sich der Sohn weißer Bürgerrechtler mit den Folgen von Kolonialismus und Apartheid. Jetzt hat er in der Frankfurter Villa ehemaliger Textilfabrikanten ganz neue Wahrnehmungsräume erschaffen. 
(3): „Eldorado“ oder Die Suche nach dem Paradies
Der vielfach preisgekrönte Schweizer Filmemacher Markus Imhoof begleitet Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.
Markus Imhoofs Flüchtlingsdokumentation „Eldorado“, die am 26.April in die deutschen und im Herbst in die französischen Kinos kommt, beginnt mit einem Rettungseinsatz der „Operation Mare Nostrum“ im Mittelmeer, folgt den Schicksalen der Migranten nach Italien und in die Schweiz und macht die Verbindung von Asylpolitik, Profit und Logistik der Flüchtlingsversorgung deutlich. 
(4): Atelierbesuch bei einer Nomadin
Die libanesische Künstlerin Mounira al Solh beschäftigt sich in ironischer Selbstreflexion mit Eskapismus und Migration.
Die 1978 in Beirut als Tochter eines libanesischen Vaters und einer syrischen Mutter geborene Mounira al Solh positioniert sich künstlerisch zu drängenden Fragen der Zeit. Die Documenta- und Biennale-Teilnehmerin setzt sich in Zeichnungen, Stickereien und Videoinstallationen mit aktuellen Auswirklungen von Krieg und Vertreibung und ihrer eigenen Familiengeschichte auseinander.
(5): Gelobtes Land
Der französische Fotograf Clément Chapillon erforscht die komplexen Lebenswelten in Israel und Palästina.
Das Land zwischen Jordan und Mittelmeer ist eine der konfliktträchtigsten Regionen der Welt. Ein umkämpftes Land bis heute. In seinem Fotoband „ Promise Me A Land“ und zeitgleichen Pariser Ausstellungen spürt der 1982 geborene Fotograf Clément Chapillon den Träumen und Traumata seiner Bewohner nach und dokumentiert den  Zusammenhang zwischen Land und Identität.
(6): Die Eisbrecherin vom Polarmeer
Die norwegische Violinistin Eldbjørg Hemsing gibt ihr CD-Debüt mit einem romantischen Meisterwerk.
Sie ist 28 und hat für ihre internationale Karriere als Geigenvirtuosin das Idyll ihrer Kindheit in Norwegens unberührter Bergregion verlassen, wo sie mit Elf ihr Debüt mit dem Bergen Philharmonic Orchestra gab. Jetzt hat Eldbjørg Hemsing ein fast vergessenes Werk der Musikgeschichte des norwegischen Komponisten Hjalmar Borgström eingespielt.


Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

WDR
  • Bonus und Ausschnitt

Clément Chapillon - Gelobtes Land, umkämpftes Land

6 min

Eldbjørg Hemsing - Eisbrecherin vom Polarmeer

6 min

Mounira al Solh, Atelierbesuch bei einer Nomadin

5 min

Kasan, russische Kulturmetropole und Hauptstadt der Republik Tatarstan

13 min

"Eldorado" oder die Suche nach dem Paradies

7 min

William Kentridge - Kunst im Dialog

7 min