Re: Abgetorft!
Legen deutsche Unternehmen das Baltikum trocken?

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Ohne Torf ist Pflanzenproduktion im großen Stil nicht möglich, doch die Umweltbilanz von Torf ist verheerend. Paläoökologe Hans Joosten reist um die ganze Welt, um Moore zu schützen. Torfabbauer liefern den Rohstoff Torf inzwischen bis nach China. Umweltschützer und Torfabbauer streiten erbittert um Mutter Erde.

Ohne Torf kein Gemüse, Pflanzenproduktion ist ohne Torf nicht möglich. Weltmarktführer ist ein Unternehmen mit Sitz im Emsland. Das holt den Rohstoff inzwischen im großen Stil aus dem Baltikum. Um unseren Bedarf an Torf zu decken, werden sie dort irgendwann auch intakte Moore trocken legen, warnt Moorkundler Hans Joosten. Eine Umweltsauerei erster Güte, denn trockene Moore sind ein Problem für den Klimaschutz, sie dünsten ungeheure Mengen Treibhausgase aus. Hans Joosten fordert deshalb: Was trocken ist, muss wieder nass werden. „Re:“ begleitet Moorschützer und Torfproduzenten zu Torffeldern in Deutschland und im Baltikum. Führt unser immenser Torf-Konsum dazu, dass in Nachbarländern Moore zerstört werden?


Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

NDR