Philosophie
Keine Probleme mit der Verschwendung

27 Min.
Verfügbar von 15/09/2018 bis 20/11/2018
Live verfügbar: ja
Untertitel für Gehörlose
Geplante Obsoleszenz, Einwegartikel: es herrscht eine Wegwerfkultur, in der kaum noch jemand Wert auf Gegenstände legt. Sollte man deren Lebensdauer nicht verlängern? Im Gespräch mit Martin Bobel, Koordinator des REFER, einem Netzwerk für Kreislauf-Ökonomie im Großraum Paris und Bérangère Abba, LREM-Abgeordnete und Mitglied des Nationalrats für die ökologische Wende.
Ist Verschwendung eine Gesellschaftskrankheit? Warum wundert sich keiner darüber, dass Gegenstände heute eine kürzere Lebensdauer haben als Menschen? Geplante Obsoleszenz, Einwegartikel – es herrscht eine Wegwerfkultur, in der kaum noch jemand Wert auf Gegenstände legt oder sich für die Kunst ihrer Herstellung und Nutzung interessiert. Sollte man nicht zur Bekämpfung der unseligen Verschwendung die Lebensdauer von Gegenständen verlängern? Gespräch mit Martin Bobel, dem Koordinator von REFER (Réseau Francilien du Réemploi), einem Netzwerk für Kreislauf-Ökonomie mit genossenschaftlich betriebenen Wertstoffhöfen und Recyclinganlagen im Großraum Paris: Er bringt Hilfs- und Umweltvereine miteinander in Verbindung, um Lösungen für die ökologische und die soziale Krise zugleich zu finden. Außerdem zu Gast ist Bérangère Abba, LREM-Abgeordnete für den ersten Wahlbezirk des Départements Haute-Marne. Sie sitzt im Ausschuss des französischen Parlaments für nachhaltige Entwicklung und Raumplanung und ist Mitglied des Nationalrats für die ökologische Wende.

Regie :

Philippe Truffault

Gast :

Martin Bobel
Bérangère Abba

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE F