Kurzschluss
Festival von Clermont-Ferrand

4 Min.
Verfügbar von 10.02.2018 bis 16.02.2018
Live verfügbar: Ja
FKK-Tag - Kurzfilm / Gespräch mit François Bierry / Opi, das Walross - Animationsfilm von Lucrèce Andreae / 40 Jahre Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand / Liebeskummer - Animationsfilm von Céline Devaux / Porträt – Swann Arlaud / Die Last auf mir - Animationsfilm von Niki L. von Bahr / Short Cuts – Das dreckige Dutzend / Die Ameisenjägerin - Kurzfilm von Joao Paulo Miranda Maria
(1): "FKK-Tag"
Kurzfilm von François Bierry, Belgien/Frankreich 2017, Erstausstrahlung Serge und vier seiner Kollegen sind Angestellte eines kleinen Betriebs, der von einem großen Konzern aufgekauft worden ist. Sie sollen übernommen werden, und als Willkommensgeschenk hat sich der neue Arbeitgeber eine nette Geste überlegt: Sie alle bekommen eine Einladung ins Thermalbad, wo sie ihn in entspannter Atmosphäre kennenlernen können. Dumm ist nur, dass ihr Besuch ausgerechnet auf den FKK-Tag fällt … Regisseur François Bierry wurde 1981 geboren. Sein Großvater, ein Fotograf, vermittelte ihm schon früh ein Interesse für die Bildkunst. Nach einem Jurastudium entschloss er sich zu einem Regiestudium am Institut für Medienkunst IAD in Neu-Löwen (Louvain-la-Neuve). Seither arbeitet er freiberuflich für den staatlichen belgischen Fernsehsender RTBF und für belgische Regionalsender, sowohl als künstlerischer Leiter als auch als Regisseur.

(2): Zoom – "FKK-Tag"
François Bierry, der Regisseur des vielfach ausgezeichneten Kurzfilms „Liebe geht übers Pferd (Solo Rex)“ (2014), spricht über Sinn für Humor und seinen neuen Kurzfilm „FKK-Tag“. Der Film läuft im nationalen Wettbewerb des Festivals von Clermont-Ferrand.

(3): "Opi, das Walross"
Animationsfilm von Lucrèce Andreae, Frankreich 2017
Lucas, ein kleiner Junge, und seine Familie sind am Strand in einer Art seltsamen Trauerzug versammelt. Sie kämpfen sich gegen den starken Herbstwind die Düne hinauf. Opi ist gestorben, weil er sich zu lange gesonnt hat. Nun muss ein Altar aus Muscheln und Zigarettenstummeln errichtet werden. Ob das Meer weiß, was der Tod ist? Omi betet, Mama schreit, und Lucas muss wie alle anderen mit der Erfahrung klarkommen, jemanden zu verlieren. Die 1988 geborene Lucrèce Andreae studierte zunächst an der Pariser Ecole des Gobelins. Nach ihrem Abschluss wechselte sie an die renommierte Hochschule für Animationsfilm La Poudrière. Dort entstanden ihre Filme „Cocon“ (2011), „Shoes de lose“, „Changement de cap“ und ihr Studienabschlussfilm „Worte aus der Tiefe“ (alle drei 2012). „Opi, das Walross“ ist ihr neuester Animationsfilm.

(4): Festival – 40 Jahre Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand
Anlässlich des 40. Jubiläums des Kurzfilmfestivals von Clermont-Ferrand hat "Kurzschluss - Das Magazin" verschiedene Vertreter der Filmbranche getroffen und ihnen Fragen gestellt.

(5): "Liebeskummer"
Animationsfilm von Céline Devaux, Frankreich 2017
Jean und Mathilde sind frisch getrennt. Der Streit, der zu ihrer Trennung geführt hat, ist noch nicht so lange her. Wehmütig erinnert sich Jean an verschiedene Momente dieses letzten Zusammentreffens. Mit Melancholie und Ironie versucht er, sich an sein neues Single-Dasein zu gewöhnen. Regisseurin Céline Devaux studierte an der Ensad, der staatlichen Hochschule für dekorative Künste in Paris, wo sie ihren Abschluss im Fachbereich Animationsfilm machte. Beim Kurzfilmfestival von Clermont-Ferrand 2013 gewann sie für ihren Abschlussfilm „Leben und Tod des illustren Grigori Jefimowitsch Rasputin“ den Preis für den besten französischsprachigen Animationsfilm.

(6): Porträt – Swann Arlaud
Swann Arlaud ist ein Schauspieler, der immer größere Bekanntheit erlangt. Er spielte in dem prämierten Kurzfilm „Liebeskummer“, der aus einer Mischung von Realaufnahmen und animierten Szenen besteht. Außerdem war er in dem Spielfilm „Petit paysan“ zu sehen, der 2017 in Frankreich in die Kinos kam, nachdem er Premiere in Cannes gefeiert hatte.

(7): "Die Last auf mir"
Animationsfilm von Niki Lindroth von Bahr, Schweden 2017
Dieses animierte Tier-Musical handelt von der Last des Lebens. An vier verschiedenen Alltagsorten – einem Hotel, einem Schnellrestaurant, einem Callcenter und einem Supermarkt – hört man auf diese Weise die Sorgen singender Fische, Ratten, Affen und Hunde. Skurril, und gleichzeitig eine gelungene Metapher unserer Gesellschaft. Niki Lindroth von Bahr, Jahrgang 1984, lebt in Stockholm und ist als Künstlerin und Filmemacherin tätig. Sie absolvierte eine Ausbildung zur Requisiteurin, bevor sie einen Master an der Kunsthochschule in Stockholm machte. Ihre Kurzfilme "Tord and Tord" (2010) und "Bath House" (2014) waren beide auf zahlreichen Filmfestivals weltweit zu sehen, darunter in Annecy, auf der Berlinale und dem Sundance Film Festival.

(8): Short Cuts – "Das dreckige Dutzend"
Frank Ternier, der Regisseur von „Riot“ und „8 Kugeln“, fasst den Kriegsfilm-Klassiker „Das dreckige Dutzend“ von Robert Aldrich in einer Minute und als Animation zusammen.

(9): "Die Ameisenjägerin"
Kurzfilm von Joao Paulo Miranda Maria, Brasilien/Frankreich 2017 In einer brasilianischen Kleinstadt verbringt eine Jugendliche ihre Tage in einem Eukalyptuswald, wo sie als Ameisenjägerin tätig ist. Sie muss die Parasiten in den Bäumen finden und mit einem Pestizid bekämpfen. Ihr eigentlicher Kampf ist allerdings ein innerlicher. Joao Paulo Miranda Maria wurde 1982 im Hinterland von São Paulo geboren. 2004 machte er seinen Abschluss im Fach Film am College Estácio de Sá in Rio de Janeiro. Im Anschluss folgte ein Master in Multimedia an der Universität von Campinas. Er arbeitet als Filmemacher und Dozent an der Methodistischen Universität von Piracicaba. (10): Zoom – Teddybär Der Drehbuchautor und Regisseur Stéphane Olijnyk stellt seinen Kurzspielfilm „Teddybär“ vor, den er in einer Favela in Rio de Janeiro gedreht hat. Der Film ist im direkten Anschluss an die Sendung zu sehen.

Besetzung und Stab

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE F

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Bonus und Ausschnitt

Filmfestival von Clermont-Ferrand

4 min