Sendetermine und Verfügbarkeit

Livestream: ja

Online vom 18. Oktober 2017 bis zum 14. April 2018

In unseren Breiten ist El Cholo Valderrama wenig bekannt; in seiner Heimat wird jedoch verehrt wie eine Ikone. Er stammt aus den Llanos, den flachen Weideländern an der Grenze zwischen Kolumbien und Venezuela. Hier treiben die Llaneros, die kolumbianischen Cowboy, hoch zu Ross ihre Herden zusammen … El Cholo Valderrama verleiht dem Lebensgefühl der Llanos einzigartig Ausdruck. 

Die Lieder des Komponisten, Dichters und Sängers sind von den Traditionen der kolumbianischen Viehhirten geprägt und spiegeln die kulturelle Vielfalt des südamerikanischen Landes faszinierend wider. So verwendet der Künstler Instrumente spanischen Ursprungs wie Gitarre und Harfe ebenso wie die einheimischen Rumba-Rasseln namens Maracas. Mit dieser gemischten Orchestrierung und poetischen Texten besingt er den Alltag der Schäfer, Kuhhirten und Dorfbewohne, der vom Rhythmus der Natur und der Tiere bestimmt wird. El Cholo Valderrama gehört zu den berühmtesten kolumbianischen „Cantautores llaneros“.

Im Musée du quai Branly tritt El Cholo Vaderrama im Rahmen des „Festivals des Imaginären und des Frankreich-Kolumbien-Jahres“ auf. Adrián Ariza und Alexander Romero an der Gitarre, Jorge Ariza an den Maracas und Juan Pablo Rodriguez an der Harfe begleiten ihn auf der Bühne.

Konzert-Aufzeichnung vom 15. Oktober 2017 im musée du quai Branly – Jacques Chirac, Paris

Besetzung und Stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
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