Metropolis
Korsika / Brecht / Iunona Guruli / Sasha Waltz

44 Min.
Live verfügbar: ja

Diese Woche: (1) Metropolenreport - Haute Corse. Eine Entdeckungsreise rund um Gesang zwischen Bastia, Corte und Calvi. (2) The Moon – Ausstellung in Kopenhagen. (3) Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm, seit dieser Woche in deutschen Kinos (4) Im Vorfeld der Buchmesse: Die georgische Autorin Iunona Guruli (5) Fotofestival Perpignan (6) Sasha Waltz und ihr neues Stück "Exodos"

(1): Metropolenreport: „Haute Corse“
Gesang ist in Korsika Ausdruck kultureller Identität. Eine Entdeckungsreise zwischen Bastia, Corte und Calvi.
„Metropolis“ begegnet in „Haute Corse“ der spannenden Erneuerung einer geschichtsträchtigen Kulturlandschaft, getragen von jungen Frauen und Männern in und um Corte, Korsikas einziger Universitätsstadt im Herzen der Insel. Mit großartigen Stimmen, viel Engagement, Witz und Improvisationsgeist setzen sich die Künstler für die Rettung und Wahrung ihrer Identität ein.
(2): The Moon – Ausstellung in Kopenhagen
Der Mond inspiriert seit Jahrhunderten Künstler und Wissenschaftler, wie eine Ausstellung in Kopenhagen zeigt.
Mondsüchtige schlafwandeln in ihrer eigenen Welt. Maler halten die Verwandlung fest, die im Mondschein mit der Erde vorgeht. Den Traum, zum Mond zu reisen, verwirklichten Techniker vor beinahe fünfzig Jahren mit der ersten bemannten Mondlandung. „The Moon“ im Louisiana Museum of Modern Art veranschaulicht, dass der wahre Treibstoff der Mondraketen die Phantasie gewesen ist.
(3): Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm
Viele Songs der Dreigroschen-Oper wurden zu Welthits. Jetzt läuft die Verfilmung von Brechts Werk im Kino.
"Und der Haifisch, der hat Zähne und die trägt er im Gesicht". Die politische Brisanz der Brechtschen Verse von 1928 ist aktueller denn je: Es geht um die Spirale der Armut, um korrupte Geschäftsleute, um Rechtspopulismus und Faschismus. Höchste Zeit also, Bertolt Brechts Oper zu verfilmen. "Mackie Messer – Brechts Dreigroschenfilm" läuft seit dieser Woche in deutschen Kinos.
(4): Die georgische Autorin Iunona Guruli
Georgien ist 2018 Gastland der Frankfurter Buchmesse. Metropolis trifft im Vorfeld die Autorin Iunona Guruli.
Sie ist eine der vielversprechendsten Stimmen aus Georgien. Gerade ist Iunona Gurulis erster Erzählband „Wenn es nur Licht gäbe, bevor es dunkel wird“ auf Deutsch erschienen. Viele ihrer Geschichten sind autobiografisch. Zwei Kriege hat sie miterlebt, bis sie mit 20 zum Studium nach Deutschland kam und blieb. „Metropolis“ trifft die Schriftstellerin in ihrer Wahlheimat Berlin.
(5): Fotofestival Perpignan
„Visa pour l’image“ ist eines der bedeutendsten Festivals für den Fotojournalismus. Reportage aus Perpignan.
Seit genau 30 Jahren wird aus dem beschaulichen südfranzösischen Perpignan im September ein internationales Festivalzentrum. Bildjournalisten aus aller Welt treffen sich zu Diskussionen und stellen ihre Werke aus. 2018 reichen die Themen von der Flucht der Rohingyas bis zu „Big Food“, der industrialisierten Nahrungsproduktion. Kurz gesagt: Ein „Must“ für Profis und Amateure.
(6): Sasha Waltz und ihr neues Stück Exodos
Ihre Choreographien haben international Maßstäbe gesetzt. Jetzt feiert Sasha Waltz mit ihrer Kompanie Jubiläum.
1993 hat sie ihre Kompanie Sasha Waltz & Guests gegründet. Zum 25. Geburtstag kreierte sie das Stück „Exodos“, neugriechisch für Ausweg, Ausgang. Sasha Waltz interpretiert das Thema brandaktuell. Es geht um Migration, Flucht, Heimatlosigkeit, auch basierend auf den eigenen Geschichten der 26 Tänzer aus den verschiedensten Ländern.


Regie :

Diverse

Land :

Deutschland

Jahr :

2018

Herkunft :

SWR
Bonus und Ausschnitt

„Haute Corse“

14 min