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Ein filmisches Gedicht über den Augenblick und den fragilen, kurzen Tanz des Lebens, das dem Nachmittag eines Kindes und dem Schlüpfen von Millionen von Eintagsfliegen auf der Wasseroberfläche der Theiß folgt. Eine wundervolle Ode an die Natur und das Leben.

Langsam und majestätisch schlängelt sich die breite Theiß durch das Städtchen Kanjiza in der Provinz Vojvodina am nördlichen Rand Serbiens, nahe der ungarischen Grenze. An einer Biegung des Flusses vollzieht sich hier im Frühsommer eins der erstaunlichsten und seltensten Phänomene der Natur: die Geburt, der kurze Tanz und das Sterben von Millionen Eintagsfliegen. Die Flügeltiere entstanden vor rund 300 Millionen Jahren im Karbon und sind die ältesten noch lebenden Fluginsekten. Ihr Leben in der Luft dauert nur wenige Stunden: gerade lang genug, um sich fortzupflanzen, bevor sie sterben. Langsam erspürt der Film die zeitlose Schönheit des Schauspiels und folgt dabei dem Mädchen Hannah, das allein am Fluss entlangwandert. Neugierig und ein wenig ängstlich erkundet die kleine Forscherin eine faszinierende Welt. Die Dokumentation versucht, die Augenblicke des Erwachens an einem Sommernachmittag festzuhalten. In einer Mischung aus Fabel, Tierfilm und Gedicht lässt „Vita Brevis“ die fragile Schönheit der Welt und die Vergänglichkeit des Lebens – auch unseres eigenen – anklingen.

  • Regie :
    • Thierry Knauff
  • Land :
    • Belgien
  • Jahr :
    • 2015
  • Herkunft :
    • ARTE