Prélude an Debussy

53 Min.
Live verfügbar: ja
Zwischen Romantik und Moderne: Vor hundert Jahren, am 25. März 1918, starb Claude Debussy in Paris. Heute gilt die musikalische Größe des Impressionisten als unbestritten. Er selbst offenbart sich in seinen Schriften als unangepasster, oft auch exzessiver Mensch. Der Film bringt seine Kompositionskunst anhand von Briefen, Aussagen heutiger Künstler, und Archivmaterial nahe.
Am 25. März 1918 starb Claude Debussy in Paris. Anlässlich des 100. Todestags des Komponisten erläutern zeitgenössische Künstler wie der Dirigent Philippe Jordan, die Sängerin Barbara Hannigan, der Pianist Alexandre Tharaud, der Choreograph Nicolas Le Riche, die Sopranistin Julie Fuchs und der Pianist Simon Ghraichy, was sie mit Debussy verbindet. Ihre Schilderungen machen deutlich, inwiefern der Komponist mit seiner Musik Neuland betrat, und liefern wertvolle Hinweise zum besseren Verständnis seines Werks. Die Dokumentation zeigt Debussy als Menschen und als Künstler im Paris des frühen 20. Jahrhunderts. Sie zeichnet die Stationen seines Lebens nach, schildert seine Schaffenskrisen und analysiert die Kontroversen, die er durch seine Musik und seine Schriften auslöste. Bislang unveröffentlichte Interviews, beispielsweise mit der Pianistin Marguerite Long, Archivaufnahmen mit großen Debussy-Interpreten wie Samson François, Leonard Bernstein oder Pierre Boulez sowie Konzertmitschnitte („Pelléas et Mélisande“, „Prélude à l'après-midi d'un faune“) machen Lust darauf, noch tiefer in die Welt des großen Komponisten einzutauchen. Die Dokumentation bringt dem Zuschauer Claude Debussys Leben und Werk anhand von Auszügen aus seinen Kompositionen, aber auch aus seinen Briefen und kritischen Schriften nahe. Außerdem zeigt die Sendung in diesem Jubiläumsjahr auch, dass Debussy beträchtlichen Einfluss auf die Avantgarde des 20. Jahrhunderts hatte und zeitgenössische Künstler bis heute prägt.

Regie :

Marie Guilloux

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Herkunft :

ARTE F