Die rote Schildkröte

76 Min.
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Ein Schiffbrüchiger wird an eine einsame Insel gespült. Beim Versuch, sie mit einem Floß zu verlassen, wird er wiederholt von einer riesigen roten Schildkröte daran gehindert. Wutentbrannt tötet er die Schildkröte. Doch dann verwandelt sie sich in eine junge schöne Frau ... - Kein Survival-Drama, sondern ein poetischer Animationsfilm (2016) von Michael Dudok de Wit.

Ein Überlebender eines Schiffsunglücks wird auf eine einsame tropische Insel gespült. Nachdem er die Insel erkundet hat, organisiert er sein Überleben. Beobachtet von den Krebsen, beginnt er die Natur zu zähmen und ernährt sich von Kokosnüssen. Bald schafft er es, aus Bambus ein Floß zu bauen. Doch sobald er auf das Floß steigt und die Insel verlassen will, zerstört irgendeine Kraft aus dem Meer das zerbrechliche Gefährt. Bald entdeckt er, dass das Seeungeheuer eine große rote Schildkröte ist.
Als die Schildkröte eines Abends in der Dämmerung auf den Strand gespült wird, lässt er seine unbändige Wut an ihr aus. Er zerschmettert einen Bambusstab auf ihrem Kopf, und dreht sie auf den Rücken. Er geht schwimmen, die Schildkröte verendet. Erst als er am Tag darauf den leblosen Körper zaghaft berührt, wird ihm seine jähzornige Tat bewusst. Doch dann traut er seinen Augen nicht, als sich die Schildkröte in eine Frau mit leuchtend roten Haaren verwandelt …
Mit dem Film „Die rote Schildkröte“ erschuf Michael Duduk de Wit einen Animationsfilm von großer Schönheit. Der Film aus dem Jahre 2016 ist kein Survival-Drama, sondern ein poetisches Märchen darüber, was den Menschen erst zum Menschen macht: nämlich die Sehnsucht nach Miteinander und Liebe. Der Film ist zugleich ein Plädoyer dafür, dass wir nur ein kleines Mosaiksteinchen inmitten einer allumfassenden Natur sind.

 

 

 

 

 


Regie :

Michael Dudok de Wit

Drehbuch :

Pascale Ferran
Michael Dudok de Wit

Produktion :

Prima Linea Productions
Why Not Productions
Studio Ghibli
Why Not Productions
Wild Bunch
ARTE France Cinéma
Belvision
CN4 Productions

Produzent/-in :

Pascal Caucheteux
Vincent Maraval
Grégoire Sorlat

Schnitt :

Céline Kélépikis

Musik :

Laurent Perez Del Mar

Mit :

Emmanuel Garijo (Stimme des Vaters)
Tom Hudson (Stimme des erwachsenen Sohns)
Baptiste Goy (Stimme des Sons als Kind)
Axel Devillers (Baby)
Barbara Beretta (Stimme der Mutter)

Land :

Belgien
Frankreich
Japan

Jahr :

2016

Herkunft :

ARTE F