Finale des Clara Haskil Wettbewerbs 2017

116 Min.
Verfügbar von 30.08.2017 bis 24.02.2018
Live verfügbar: Ja
Alle zwei Jahre findet im schweizerischen Vevey der Internationale Clara Haskil Wettbewerb statt. Aufstrebende junge Pianistinnen und Pianisten aus aller Welt kommen hierher, um sich im Angedenken an Clara Haskil am Klavier zu beweisen. Die drei Finalisten spielen Klavierkonzerte von Mozart, Beethoven, Chopin, Schumann und eine Neukomposition von Nicolas Bacri.
Begleitet vom Orchestre de Chambre de Lausanne unter der Leitung von Wettbewerbspräsident Christian Zacharias werden die drei Finalisten Aristo Sham, Alberto Ferro und Mao Fujita ihr Können unter Beweis stellen. Auf dem Programm stehen Klavierkonzerte von Mozart, Chopin, Schumann und ein Pflichtstück für alle drei Komponisten: eine neue Schöpfung des französischen Komponisten Nicolas Bacri. Aristo Sham wurde 1996 in Hongkong geboren und besuchte im Alter von 6 Jahren die Hon Kong Academy for Performing Arts. Derzeit studiert er an der Harvard-Universität und am New England Conservatory. Er hat auf allen fünf Kontinenten Konzerte gegeben und mit den Orchestern von Hongkong, Salt Lake City und Minnesota sowie dem English Chamber Orchestra zusammengearbeitet. Alberto Ferro, geboren 1996 in Italien, hat mit dem Klavier im Alter von sieben Jahren begonnen und sein erstes Konzert mit 13 Jahren gegeben. Nach einer Ausbildung am Konservatorium Vincenzo Bellini in Catania bereitet er derzeit seinen Master mit Epifanio Comis vor. Ferro gibt regelmäßig in verschiedenen Ländern Klavierabende und spielt mit Orchestern. Mao Fujita, Jahrgang 1998, studiert derzeit am Tokyo College of Music. Er gibt regelmäßig Konzerte mit oder ohne Orchester. Fujita wurde als erster Japaner mit dem ersten Preis des internationalen Klavierwettbewerbs Rosario Marciano in Wien ausgezeichnet. Programm Aristo Sham Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54 Nicolas Bacri: Tenebrae, Nocturne n° 6 pour piano, Op. 139 Alberto Ferro Frédéric Chopin: 2. Klavierkonzert f-Moll op. 21 Nicolas Bacri: Tenebrae, Nocturne n° 6 pour piano, Op. 139 Mao Fujita Wolfgang Amadeus Mozart: 24. Klavierkonzert in c-Moll, KV 491 Nicolas Bacri: Tenebrae, Nocturne n° 6 pour piano, Op. 139 Clara Haskil – Ausnahmepianistin „In meinem Leben habe ich drei Genies getroffen: Professor Einstein, Winston Churchill und Clara Haskil“, urteilte Charlie Chaplin über seine Freundin, die weltbekannte Pianistin. Haskil machte sich bereits in jungen Jahren einen Namen als Konzertpianistin. Sie arbeitete mit Größen wie George Enescu, Pablo Casals, Isaac Stern und Arthur Grumiaux, Paul Hindemith und Herbert von Karajan zusammen. Im Zweiten Weltkrieg flüchtete Haskil vor den Nazis in die Schweiz. Nach dem Krieg wurde ihr weitreichendere Anerkennung zuteil als Interpretin von Mozart, Beethoven und Schumann. Heute gilt Clara Haskil als eine der großen Pianistinnen des 20. Jahrhunderts. Der Clara Haskil Wettbewerb, initiiert 1963, hält seither die Erinnerung an Haskils künstlerisches Vermächtnis aufrecht.

Besetzung und Stab

Produktion :

Mediaprofil

Dirigent/-in :

Christian Zacharias

Komponist/-in :

Wolfgang Amadeus Mozart
Frédéric Chopin
Robert Schumann
Nicolas Bacri

Orchester :

Orchestre de Chambre de Lausanne

Fernsehregie :

Bertrand Saillen

Solo :

Aristo Sham
Alberto Ferro
Mao Fujita

Land :

Schweiz

Jahr :

2017

Mehr entdecken