Princess beim Jazz-Festival auf Porquerolles

30 Min.
Verfügbar: 09/10/2017 bis zum 20/07/2018
Der französische Pianist Stephan Oliva und die schweizerisch-niederländische Sängerin Susanne Abbuehl bilden auf den ersten Blick ein ungewöhnliches Duo. Doch die Kombination hat sich bewährt: Ihr Jazz ist tiefgründig und lädt zum Träumen ein.
Stephan Oliva liebt dunkle, intime Melodien. Unter seinen zahlreichen Alben seien an dieser Stelle nur „Film noir“ (2011) erwähnt, das seine Vorliebe für düstere Stimmungen widerspiegelt, und „Gershwin“ (2015), in dem er gemeinsam mit dem Klarinettisten Jean-Marc Foltz den Gershwin-Brüdern eine sehr lebendige Hommage widmet.
Susanne Abbuehl zeigte bereits 2011 in ihrem ebenso minimalistischen wie faszinierenden Album „April“, welch großes Potenzial in ihr schlummert. Im Laufe der Jahre stieg die Sängerin dank ihres herb-betörenden Charmes, in dem immer auch eine sanfte Note mitschwingt, zu einer der ganz großen Stimmen des Jazz auf. 2006 wagte sie sich mit „Compass“ – einer Ode an das Reisen – auf unbekanntes Terrain. In „The Gift“ (2013) erkundet sie intimere Räume und feiert die Schriftstellerinnen und Einzelgängerinnen Emily Dickinson, Emily Brontë und Sara Teasdale.
2017 taten Stephan Oliva und Susanne Abbuehl für das Album „Princess“ zusammen. In einer traumartigen Atmosphäre erkunden sie gemeinsam fantastische Landschaften, in denen die düsteren Melodien des Klaviers mit dem weichen Timbre der Sängerin auf wunderbare Weise harmonieren.
Der dritte Musiker auf dem Album, der norwegische Schlagzeuger Øyvind Hegg-Lunde, wird für dieses Set durch den aus Nantes stammenden Edward Perraud vertreten.

Besetzung und Stab

Produzent/-in :

Oléo Films

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Live auf ARTE Concert