Mexico: Den Weg verlorenARTE Reportage

25 Min.
Verfügbar vom 16/02/2018 bis 21/09/2020
Der Mann kennt die Schicksale und die Wege der Verlorenen, denn Ruben war selber einmal ein Illegaler aus Mexico, der sein Glück versuchen wollte in den USA. Er entschloss sich, die Suche nach verschwundenen Migranten zu seiner Lebensaufgabe zu machen. Ruben findet ihre Spuren: Manchmal ihre Gräber, manchmal Überlebende.

Alex Gohari und Leo Mattei erhielten von der Jury bei dem DIG Award 2019 für ihre Reportage in der Kategorie Themen unter 27 Minuten eine lobende Anerkennung. Sie waren bereits im März mit dem „Grand Prix du Festival International du Grand Reportage d'Actualité de Saint Omer“ in der Kategorie Themen unter 40 Minuten ausgezeichnet worden.

Der Mann kennt die Schicksale und die Wege der Verlorenen, denn Ruben war selber einmal ein Illegaler aus Mexico, der sein Glück versuchen wollte in den USA. Er entschloss sich, die Suche nach verschwundenen Migranten zu seiner Lebensaufgabe zu machen – im Auftrag ihrer Familien, finanziert durch Spenden. Jedes Jahr verschwinden zehntausende Männer, Frauen, Jugendliche und Kinder auf der Flucht vor Armut und Kriminaliät in ihren Heimatländern Honduras, El Salvador und Guatemala, irgendwo auf dem Weg. Viele Familien hören jahrelang nichts von ihnen, wissen weder, ob sie es ins Traumland USA geschafft haben, noch ob sie scheiterten oder vielleicht sogar tot sind. 
Ruben findet ihre Spuren: Manchmal ihre Gräber, manchmal Überlebende – Frauen, die von den Kartellen in die Prostitution gewungen wurden, irgendwo in einem geschlossenen Haus im mexikanischen Bundesstaat Chiapas, Männer die sich nicht mehr nachhause trauen, weil sie auf dem Weg ins gelobte Land gescheitert sind. Unsere Reporter haben Ruben über ein Jahr begleiten dürfen. 

  • Regie :
    • Alexandre Gohari, Léo Mattei
  • Autor :
    • Alexandre Gohari, Léo Mattei
  • Land :
    • Frankreich
  • Jahr :
    • 2018