Kamasi Washington beim Festival Marseille Jazz des Cinq Continents

104 Min.
Verfügbar: vom 28. Juli 2017 bis zum 24. Januar 2018
Das kalifornische Inglewood ist vor allem für seinen Riesendonut (den man im Videoclip „Californication“ von den Red Hot Chilly Peppers sieht) und die Bandenkriege zwischen Bloods und Crisps bekannt – und bietet damit wohl nicht die besten Rahmenbedingungen für die Wiederbelebung des amerikanischen Jazz. Doch dann kam Kamasi Washington!
Dennoch: Kamasi Washington wuchs in dieser Gegend auf und holt heute den Jazz aus den Salons wieder auf die Straße. Das mag auf den ersten Blick schwierig klingen, doch zum Glück verfügt der Saxophonist über gute Connections zur amerikanischen Hip-Hop-Szene: Nach gemeinsamen Projekten mit Snoop Dogg, Lauryn Hill, Run the Jewels oder Kendrick Lamar muss sich Kamasi Washington keine Gedanken mehr über seine Street Credibility machen.
Daher ist es nur folgerichtig, dass er sein erstes nicht selbstproduziertes Album „The Epic“ bei Brainfeeder Records herausbrachte, dem Label des Hip-Hop-Produzenten Flying Lotus. Und da Washington gerne aus der Reihe tanzt, ist „The Epic“ kein normales Album, sondern gleich ein Dreifachalbum – ein Glück für jeden Musikliebhaber.
Und damit ist das Glück noch nicht ausgeschöpft: Denn natürlich brilliert Kamasi Washington im Aufnahmestudio, doch die wahre Magie seiner Musik entfaltet sich erst auf der Bühne – so wie beim Konzert beim Festival des Cinq Continents in Marseille.
Foto © Rémy Grandroques

Besetzung und Stab

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Live auf ARTE Concert