ARTE Concert - Pop - 58 Min.

Sendetermine und Verfügbarkeit

Livestream: ja

Online vom 26. August 2017 bis zum 23. August 2018

Die Westcoast und der Hip-Hop im Allgemeinen haben den Mitgliedern von Cypress Hill viel zu verdanken. Mit drei Platin-Alben ist Cypress Hill die erste Latino-Band, der international der große Durchbruch gelang.

Die Latino-Hip-Hop-Gruppe wurde 1986 in Los Angeles, Kalifornien, gegründet. Damals schlossen sich die kubanischen Brüder Ulpiano und Senen Sergio Reyes (aka. Sen Dog und Mellow Man Ace) mit den Latino-Rappern Muggs und B-Real zur Band „DVX“ zusammen, um Rap und Hip-Hop mit lateinamerikanischen Einflüssen zu kombinieren. Sehr bald verließ Mellow Man Ace die Formation, um sich auf seine Solokarriere zu konzentrieren: Aus DVX wurde Cypress Hill. Ein Jahr später kam die Band beim Label Ruffhouse Records in Philadelphia unter Vertrag und brachte bald ihr Debüt „Cypress Hill“ heraus. Mit zwei Millionen verkauften Exemplaren wurde die Scheibe zu ihrem ersten Erfolg. Im Juli 1993 brachten sie ihr zweites Werk „Black Sunday“ heraus, das bald als eines der besten US-Alben galt und in nur einem Jahr siebzehn Millionen Mal verkauft wurde. Im darauffolgenden Jahr spielten Cypress Hill beim Woodstock-Festival. Außerdem stieß der ehemalige Percussionist der Beastie Boys Eric Bobo zur Band und bereicherte die Musik mit zusätzlichen Latino- und Jazz-Einflüssen.

In ihren Anfangsjahren prägten Cypress Hill nicht nur entschieden die Musikindustrie der 90er Jahre, sondern auch den US-amerikanischen Rap und Hip-Hop: Cypress Hill ließen sich in ihrer Musik und ihren Samples von völlig unterschiedlichen Stilen beeinflussen – von Hip-Hop und R‘n’B über lateinamerikanische Musik, Reggae, Ragga Dancehall bis hin zu Rockmusik und Heavy Metal. Eine lange Liste, die zu Kollaborationen mit berühmten Rockbands wie Rage Against the Machine, Deftones, Sonic Youth und Pearl Jam, aber auch mit den Beastie Boys und Dr. Dre führte.

Cypress Hill sind entschiedene Verfechter der Legalisierung von Cannabis in den USA und verbargen nie ihre Vorliebe für Weed – was ihnen sogar Aufführungsverbote auf bestimmten Festivals einbrachte. Gras ist der Rohstoff für ihre Songs und für berühmte Zeilen wie „You Wanna Get High, So High“.

Konzertmitschnitt vom 24. August 2017 beim Festival Cabaret Sauvage in Charleville-Mézières.

Foto ©

Besetzung und Stab
  • Produktion: Neutra
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
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