Sendetermine und Verfügbarkeit

Livestream: ja

Online vom 14. Juni bis zum 10. Dezember 2017

Die Sängerin mit afro-indianischen Wurzeln vereint in ihrer Musik die verschiedenen kulturellen Einflüsse, die auch das heutige Kolumbien zeichnen: indigene, afrikanische und spanische.

Ihre Inspiration schöpft die Cantadora mit afro-indianischen Wurzeln aus den musikalischen Traditionen von südamerikanischen Ureinwohnern, Afrikanern und Spaniern – also den drei Völkern, die Kolumbien zu dem machten, was es heute ist.

Zu diesem folkloristisch-modernen Sound singt sie mit durchdringender, elegant-hypnotischer Stimme die mitreißenden Songs, die mal fröhlich, mal melancholisch und manchmal leicht übernatürlich klingen. In dem berauschenden Stück „El Pescador“ vom Album La candela viva (1993) steckt der Geist von Tanz und Transe, während „Yo me llamo Cumbia“ (La Bodega, 2010) von seufzender Nostalgie geprägt ist.

Totó la Momposina liebt Paris, wo sie 1979 nach ihrer Flucht aus Kolumbien eine neue Heimat fand. In der französischen Hauptstadt spielte sie auch ihr erstes Album ein – kein Wunder also, dass die Diva ihr 50-jähriges Karrierejubiläum mit einem Konzert im Musée du Quai Branly begeht. Ihre rasanten Rhythmen sorgen sicher für eine große Fiesta auf der  Bühne, die sie diesmal mit Tochter und Enkelin teilt. Der Beweis dafür, dass die traditionelle Cumbia noch immer quicklebendig ist!

Besetzung und Stab
  • Produktion: RUN Productions
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
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