Sendetermine und Verfügbarkeit

Livestream: ja

Online vom 17. Juli 2017 bis zum 16. Juli 2018

Nach den Transmusicales in Rennes wird Niño de Elche nun bei Les Suds à Arles auftreten. Der Andalusier geht nicht gerade sanft mit dem Flamenco-Erbe um: Er vermischt die dreihundert Jahre alte Musik mit zeitgenössischen Elementen wie Krautrock, Industrial oder New Wave. Hier wird der Flamenco ebenso geliebt wie malträtiert

Seit 2008 tritt Francisco Contreras Molina unter dem Pseudonym Niño de Elche auf. Bereits mit neun Jahren erschuf er sich seine eigene musikalische Welt aus Cante Jondo, Drumcomputern und E-Gitarren. Beim Schreiben lässt er sich unter anderem von den Texten von Bernardo Santos, Antonio Orihuela oder Inma Luna inspirieren – Neuinterpretationen iberischer Dichtung voller Onomatopoesie und synkopierter Geräusche, kurz: Niño de Elche macht sehr experimentelle Musik. Eine radikale Haltung, die auch der geliebte und umstrittene zeitgenössische Flamenco-Musiker Enrique Morente vertrat.

Bei Suds à Arles wird Niño de Elche von Raul Cantizano an der Gitarre und von Dario Del Moral am Klavier und am Bass begleitet. Wir haben den Aufenthalt des Trios im südfranzösischen „Klein-Rom“ ausgenutzt und sie zu einem kleinen Privatkonzert eingeladen. Hier das Ergebnis … alles, außer gewöhnlich!

Foto © Stéphane Barbier

Besetzung und Stab
  • Land:Frankreich
  • Jahr:2017
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