"Il Barbiere di Siviglia" im Grand Théâtre de Genève

161 Min.
Verfügbar: vom 22. September 2017 bis zum 19. März 2018
„Ein verliebter Greis will am kommenden Tag sein Mündel heiraten. Ein junger, geschickter Liebhaber kommt ihm zuvor und heiratet sie noch am selben Tag, in seinem Haus, vor seinen Augen. Man hätte diesen Stoff mit demselben Erfolg als Tragödie, Komödie, Drama oder Oper verarbeiten können.“ So präsentierte Beaumarchais sein Schauspiel „Der Barbier von Sevilla“, den ersten Teil der Figaro-Trilogie.
Graf Almaviva hat sich in die junge Waise Rosina verliebt und ist zu allem bereit, um sie ihrem alten Vormund Don Bartolo zu entreißen, der sie unbedingt heiraten will. Der Graf holt sich Rat bei seinem früheren Kammerdiener Figaro, jetzt Barbier in Sevilla: Figaro soll dem Grafen dabei helfen, Bartolo auszutricksen und Rosinas Herz zu erobern. „Il Barbiere di Siviglia“ ist unbestritten eines der großen Meisterwerke der Operngeschichte und bis heute die bekannteste Komposition von Gioachino Rossini. Die Oper wurde in Rekordzeit – Quellen zufolge weniger als einem Monat –  nach dem gleichnamigen Schauspiel von Beaumarchais komponiert. Die außergewöhnliche Partitur enthält zahlreiche weltbekannte Arien, und das Werk steckt voller Subtilitäten und Humor. Die für die Opera buffa typische Situationskomik ist allgegenwärtig, effizient und dynamisch, mit zahlreichen unvorhergesehenen Wendungen. Die geradezu wirbelnde Musik untermalt und verstärkt das Tempo der Handlung. Der Belcanto, ein Merkmal der italienischen Oper, nimmt bei Rossini die Form ungestümer Vokalisen an, die die Leidenschaft von Rosina und dem Grafen ebenso zum Ausdruck bringen wie Figaros unbekümmerte Dreistigkeit. 

Besetzung und Stab

Produktion :

Mezzo
Ozango
Arte
RTS

Drehbuch :

Ralph Koltaï

Darsteller :

Bogdan Mihai
Bruno Taddia
Lena Belkina
Bruno de Simone
Marco Spotti
Mary Feminear
Rodrigo Garcia
Aleksandar Chaveev
Peter Baekeun Cho

Komponist und Autor :

Gioacchino Rossini

Dirigent/-in :

Jonathan Nott

Kostüme :

Sue Blane

Choreographie :

Morgann Runacre-Temple

Libretto :

Cesare Sterbini

Licht :

Linus Fellbom

Inszenierung :

Sam Brown

Orchester :

Orchestre de la Suisse Romande

Land :

Frankreich
Großbritannien

Jahr :

2017