28 Minuten
Der Club (05.01.2018)

44 Min.
Verfügbar von 05/01/2018 bis 05/01/2019
Live verfügbar: ja
Iran: Kann der Wind des Zorns die Mullahs ins Wanken bringen?Seit einer Woche finden im Iran gewalttätige Demonstrationen statt. Rund 20 Personen wurden bei den heftigen Auseinandersetzungen getötet. / Polizei in den Vorstädten: Wie kann man die Gewalt beenden?Für die Polizei und Politiker hat der Angriff auf zwei Polizisten in Champigny-sur-Marne das Fass zum Überlaufen gebracht.
Ein Rückblick auf die beiden wichtigsten Ereignisse der Woche: 

Iran: Kann der Wind des Zorns die Mullahs ins Wanken bringen? Seit einer Woche finden im Iran gewalttätige Demonstrationen statt. Rund 20 Personen wurden bei den heftigen Auseinandersetzungen mit den Ordnungskräften getötet. Die Protestwelle erschüttert das Land vor dem Hintergrund wirtschaftlicher und sozialer Schwierigkeiten. Die Iraner protestieren gegen den starken Anstieg der Inflation, die Korruption und die Arbeitslosigkeit, die ihren Alltag belasten. Kann der Wind des Zorns die Mullahs ins Wanken bringen?

Polizei in den Vorstädten: Wie kann man die Gewalt beenden? Für die Polizei und Politiker hat die Aggression der beiden Polizisten in Champigny-sur-Marne das Fass zum Überlaufen gebracht. Angesichts dieser Gewalt fordern die Gewerkschaften die Wiedereinführung automatischer Mindeststrafen für Aggressionen. Die Regierung hat zurzeit zwar kein Gesetz für die Sicherheit geplant, ab Januar 2018 soll in den Vorstädten aber eine Einheit mit Sicherheitskräften für den Alltag eingerichtet werden. 

Im Duell der Woche werden Donald Trump und Kim Jong-Un gegeneinander antreten. In seiner traditionellen Neujahrsansprache bezeichnete der nordkoreanische Diktator sein Land als Atommacht. Donald Trump reagierte umgehend mit einem Vergleich der Atomknöpfe, wobei er versicherte, dass Washington einen "sehr viel größeren und mächtigeren Knopf" besitze als Pjönjang. 

Nadia Daam wird über den Hashtag #NationFrançaise berichten, der von den ersten Neujahrswünschen Emmanuel Macrons vom 1. Januar inspiriert wurde. Der französische Präsident erinnerte die Franzosen daran, dass sie einer "stärkeren Gemeinschaft" angehören und meinte damit die französische Nation. Die ausgesprochen lyrische Formulierung wurde im Internet vielfach parodiert. 

Claude Askolovitch wird diese Woche die Geschichte der Satire-ZeitungCharlie Hebdo erzählen, die wegen der Pressefreiheit zur Verbarrikadierung verdammt wurde. Drei Jahre nach dem Anschlag, der die Redaktion der Zeitung dezimierte, thematisiert Charlie auf der Titelseite die Arbeitsbedingungen seiner Mitarbeiter. In einer "Konservendose" sitzend entschlüsseln die Journalisten die aktuellen Ereignisse und bezahlen für ihren Sicherheitsschutz. 

Die internationale Schlagzeile der Woche stammt aus der amerikanischen Tageszeitung San Francisco Chronicle mit folgendem Titel: "Mit dem Marihuana-Verkauf beginnt in Kalifornien ein neues Zeitalter." Seit dem 1. Januar ist in Kalifornien der Verkauf und der Genuss von Marihuana für den Privatgebrauch nämlich legal.

Anschließend wählen die Gäste unserer Gesprächsrunde die Fotos der Woche aus.

Zum Abschluss beschäftigt sich Aurore Vincenti in ihrer Rubrik "Auf sprachlichen Abwegen" mit Redewendungen der französischen Sprache und ihrer Herkunft. Diese Woche erklärt sie uns den Begriff "glousser" (dt.: glucksen).


Moderation :

Elisabeth Quin

Land :

Frankreich

Jahr :

2018

Herkunft :

ARTE F
  • Bonus und Ausschnitt
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