28 Minuten
Internationale Sondersendung mit Michela Marzano (25.10.2017)

44 Min.
Verfügbar von 25.10.2017 bis 25.10.2018
Michela Marzano ist Philosophin. Ihr Forschungsgebiet ist moralische und ethische Philosophie. Der Ausgangspunkt ihrer Forschungsarbeit ist die Anfälligkeit der menschlichen Existenz. In ihrem neuen Buch mit dem Titel „Papa, maman, le genre et moi“ fordert die Philosophin gegenseitigen Respekt, unabhängig von der sexuellen Identität oder Orientierung. 
Michela Marzano ist Philosophin und seit Februar 2013 Abgeordnete für die italienische Linke. Ihr Forschungsgebiet ist moralische und ethische Philosophie. Der Ausgangspunkt ihrer Forschungsarbeit ist die Anfälligkeit der menschlichen Existenz. In ihrem neuen Buch mit dem Titel Papa, maman, le genre et moi fordert die Philosophin gegenseitigen Respekt, unabhängig von der sexuellen Identität oder Orientierung. Sandrine Le Calvez stellt uns die italienische Philosophin im Porträt vor.
Anschließend werden die Leitartiklerin der New York Times in Paris Mira Kamdar und der Leiter und Chefredakteur der Zeitschrift Afrique Magazine Zyad Limam zu unserer Gesprächsrunde kommen, um die aktuellen Ereignisse zu kommentieren.
Marc-Antoine de Poret lädt uns zu einem Drohnenflug über Rom ein. Die ewige Stadt ist die Heimat unseres Gastes der internationalen Sondersendung.
Auf den Beschluss der Zentralregierung in Madrid, den Autonomiestatus Kataloniens nach dem Unabhängigkeitsreferendum vorübergehend aufzuheben, haben die Befürworter der katalanischen Unabhängigkeit mit massiven Demonstrationen reagiert und eine Versammlung des Parlaments angekündigt. Die spanische Regierung gab hingegen bekannt, die Absetzung der katalanischen Regierung nach Artikel 155 der Verfassung einzuleiten. Kann die Kraftprobe zwischen Madrid und Katalonien eskalieren?
Sexuelle Belästigung ist keine nebensächliche Angelegenheit, sondern ein gesellschaftliches Phänomen. Die Weinstein-Affäre hat dazu geführt, dass zahlreiche Frauen nun in den sozialen Medien über vergleichbare Erlebnisse berichten, die sie bisher verschwiegen hatten. Die Zahl der Berichte ist derart hoch, dass die französische Regierung am 16. Oktober eine breit angelegte Bürgerbefragung gestartet hat. Ziel ist die Vorlage eines Textes „gegen sexistische und sexuelle Gewalt, um eine gerechte rechtliche und gesellschaftliche Strafe zu gewährleisten“. Die Staatssekretärin für Gleichstellung der Geschlechter Marlène Schiappa wird im kommenden Jahr einen Gesetzesentwurf vorlegen. Bleibt die Frage, ob sich das Problem der sexuellen Belästigung per Gesetz regeln lässt.
In ihrer Rubrik „TV der Anderen“ wird Caroline Broué über die beliebte TV-Sprecherin eines ägyptischen Senders Manal Agha berichten. Vor einigen Tagen trat sie mit angeschwollenem Gesicht und blauem Auge vor die Kamera, um gegen häusliche Gewalt zu protestieren.
Die internationale Schlagzeile der Woche stammt aus der auf Englisch herausgegebenen japanischen Tageszeitung The Japan Times vom 23. Oktober mit dem Titel „Shinzo Abes Plan der vorgezogenen Wahlen ist aufgegangen“.
Und zum Abschluss sind auch unsere beiden Kolumnisten wieder dabei: Xavier Mauduit mit seinem geschichtlichen Beitrag und Victor Dekyvère mit „Anecdotik“.

Besetzung und Stab

Moderation :

Renaud Dely

Land :

Frankreich

Jahr :

2017

Herkunft :

ARTE F

Bonus und Ausschnitt

28 Minuten

3 min

28 Minuten

3 min

28 Minuten

4 min

28 Minuten

2 min

28 Minuten

2 min