Antonín Dvorák: Stabat Mater

90 Min.
Zum 10. Jubiläum hat das Dvořák Festival Prag mit „Stabat Mater“ ein Eröffnungskonzert vorbereitet, das Dvořáks Geist und den seiner Heimat vermittelt, zugleich aber von globaler Tragweite ist. Es treten internationale Opernstars auf: Kristine Opolais - die unlängst Dvořáks „Rusalka“ in einer neuen Inszenierung an der Metropolitan Opera sang - Jana Kurucová, Richard Samek und René Pape werden von der PKF – Prague Philharmonia unter Leitung von Emmanuel Villaume und dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn (Brno) unter musikalischen Leitung von Petr Fiala begleitet. Die Aufführung dieses monumentalen und doch zutiefst menschlichen beziehungsweise demütigen Werks, die Harmonie aus Gesangssolopartien, Chören und warmen, reichen Orchesterklängen verspricht den Zuhörern gleich zum Auftakt des Festivals ein einmaliges Erlebnis.
Dvořák gehörte nicht zu den Künstlern, für die der Tod ein Hauptmotiv ist. Doch die wenigen Kompositionen, in denen er ihn thematisiert, sind von außergewöhnlicher musikalischer und psychologischer Ausdruckskraft. Ein Musterbeispiel hierfür ist „Stabat Mater“, ein kompositorisches Meisterwerk. Die Entstehung wird für gewöhnlich mit dem Tod von Dvořáks drei ersten Kindern in Verbindung gebracht. Tatsächlich aber komponierte er das Werk nach dem Tod seiner erstgeborenen Tochter. Er vollendete die überarbeitete und erweiterte Fassung am 13. November 1877. Die Welturaufführung fand 1880 in Prag statt, gefolgt von einer weiteren Aufführung in Brünn unter Leitung von Janáček. Das Eröffnungskonzert des Dvořák Festivals Prag wird im Rudolfinum gegeben, einem der bedeutendsten Neorenaissance-Gebäude der Tschechischen Republik.

Besetzung und Stab

Regie :

Adam Rezek

Darsteller :

Kristine Opolais
Jana Kurucová
Richard Samek
René Pape

Dirigent/-in :

Emmanuele Villaume

Chorleitung :

Petr Fiala

Chor :

Czech Philharmonia Choir Brno

Komponist/-in :

Antonín Dvořák

Orchester :

PKF Prague Philharmonia

Land :

Tschechische Republik
Frankreich

Jahr :

2017

Live auf ARTE Concert