Sendetermine und Verfügbarkeit

Sendetermine: Donnerstag, 2. November um 19.40 Uhr

Livestream: ja

Online vom 02. November bis zum 02. Dezember 2017

Die Reportage-Reihe erzählt Geschichten. In dieser Folge: 2017 retteten nichtstaatliche Hilfsorganisationen (NGOs) Zehntausende Flüchtlinge aus Seenot im Mittelmeer. Ihr eigenmächtiges Handeln steht in der Kritik: Sie würden mit Schleppern kooperieren und einen Flüchtlings-Fährdienst betreiben. Ein harter Vorwurf, den die Retter zurückweisen.

Italien ächzt unter der Last der Flüchtlinge: Zwar haben in diesem Jahr weniger Menschen die lebensgefährliche Überfahrt von Nordafrika nach Süditalien gewagt, doch der Flüchtlingsstrom reißt nicht ab. Zudem würden die nichtstaatlichen Hilfsorganisationen (NGOs) zumindest teilweise mit den Schleppern paktieren, sagt die italienische Regierung. So habe sich ein regelrechter Fährdienst entwickelt, der mit Seenotrettung im eigentlichen Sinne nichts mehr gemein habe. Was steckt hinter diesen Vorwürfen?

Die NGOs weisen die Anschuldigungen zurück, und die meisten sind auch nicht bereit, einen Verhaltenskodex zu unterschreiben, der die Rettung strengen Regeln unterwerfen würde.  Zwar würden so die Flüchtlingszahlen minimiert. Doch dies käme einem Todesurteil gleich - für Tausende, die noch flüchten werden. Zugleich spielt das Regelwerk der libyschen Küstenwache in die Hände, die von der EU dafür bezahlt wird, dass sie Flüchtlingsboote abfängt und die Menschen nach Nordafrika zurückbringt.

Besetzung und Stab
  • Land:Deutschland
  • Jahr:2017
  • Herkunft:ZDF
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Bonus und Ausschnitt