Die Kanarischen Inseln

Nebelwald und Wüsten

44 Min.
Verfügbar vom 31/01/2019 bis 01/03/2019
Untertitel für Gehörlose
Die zweiteilige Naturdokumentation von Michael Schlamberger zeigt die wilde, unbekannte Seite der Kanarischen Inseln abseits besuchter Touristenpfade. In dieser Folge: Wie kommt es, dass auf den Kanarischen Inseln zum Teil üppige, subtropische Urwälder wachsen und die höchsten Vulkangipfel Schnee abbekommen?
Einst nannte man sie die "Inseln am Rande der Welt". Heute sind die sieben Inseln ein exotisches Paradies für jährlich zwölf Millionen Touristen. Sie kommen, um Sonne, Meer und ein mildes, frühlingshaftes Klima zu genießen. Die zweiteilige Naturdokumentation von Michael Schlamberger zeigt die wilde, unbekannte Seite des Archipels abseits besuchter Touristenpfade. Unter Wasser sind die Kanarischen Inseln ein bizarres und geheimnisvolles Naturparadies. Aufgrund seiner geografischen Lage vermischen kräftige Meeresströmungen warmes Wasser der Tropen mit kaltem aus dem Nordatlantik, während aus der Tiefsee unentwegt Plankton an die Oberfläche geschwemmt wird. Das macht diese Gewässer zu einem idealen Ort, um Meeressäuger zu beobachten. Winde und Meeresströmungen haben Tiere und Pflanzen zu den abgeschiedenen Inseln gebracht. Viele sind geblieben und haben sich im Laufe der Jahrtausende spezialisiert und an ein abgeschiedenes Inselleben angepasst. Neue Arten sind entstanden, die nirgendwo sonst auf der Welt existieren. Andere kommen von weither, um nur einen Teil des Jahres auf den Inseln zu verbringen. Die Kanarischen Inseln sind eine faszinierende Welt mit einer erstaunlichen Vielfalt an Klimazonen, Landschaften und Arten. Doch sie sind vor allem ein kleiner, begrenzter Kosmos, in dem alles voneinander abhängig ist. Blieben die Passatwinde aus oder würde sich die Temperatur nur um wenige Grade verändern, würden die Wälder trocken fallen und für immer verschwinden. Was dann bliebe, wäre das, womit es vor Urzeiten begonnen hat: eine kahle Vulkanwüste.

Regie :

Michael Schlamberger

Land :

Österreich

Jahr :

2016

Herkunft :

ARTE